Volltext: Kinder- und Hausmärchen

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ihre Hoffnung dahin: und wie Zweiaͤuglein zu seinem Kaͤmmer— 
lein hinaussah, so stand er zu seiner großen Freude davor, und 
war ihm also nach gefolgt. 
Zweiaͤuglein lebte lange Zeit vergnuͤgt; da kanien einmal 
zwei arme Frauen auf ihr Schloß, und baten um ein Almosen. 
Da sfah ihnen Zweiaͤuglein ins Gesicht, und erkannte ihre Schwe— 
stern Einaͤuglein und Dreiaͤuglein, die so in Armuth gerathen 
waren, daß sie umher ziehen und vor den Thuͤren ihr Brot 
suchen mußten. Zweiaͤuglein aber hieß sie willkommen, und 
that ihnen Gutes und pflegte sie, also daß die beiden von Her— 
zen bereuten was sie ihrer Schwester in der Jugend Boͤses 
angethan hatten.
	        
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