FWHB/DFG/UB Kassel
fZ
ein Mittel wüste oder so ein Ge-
lehrder- die Gelehrden wissen
doch so allerhand Snurren, das
sagte noch vorgestern unse Schul
meister, un das sind gewiß und
wahr gude Snurren wenn ich
mein Kraut behalde un der Wald
die Hahsen- un gewiß ich mögte
auch kernen nich mal essen wenn
ich ihn auch wie einen Spatzen
kopf fangen müßte, un wer will
den einen Hahsen mit Pocken es
sen.. das hat mir unse Jäger ge
sagt-
nu God befolen
Hans...
Wir sind dem guten Hans, in
derThat, recht vielen Dank schul
dig, daß er durch seine Aufmerk
samkeit und gegründeten Klagen
vielleicht einige unserer Leser, wel
che fast alle die nämlichen Klagen
führen können, zum Nachvemen
über die Mittel aufmuntert, wo
durch (jedoch ohnbeschadet der
Jagd) dem höchstnachtheiligen
Fraße der Haasen, wie auch Schne
cken und Raupen ein Ziel gesejt
werden könne -
Zum Zeichen, wie gern auch
wir unsrer Seits dem ehrlichen
Hans sowohl, als auch dem Publi
kum überhaupt darunter hülfliche
Hand leisten mögten, so wird zum
Beweise dessen und unsers guten
Willens hiemit eine Prämie von
dreyßig Gulden in Pistolen zu 5
Rthlr. demjenigen aus den Mit
teln des ComtoirS versprochen,
welcher das beste und bewährteste
Mittel gegen den Fraß der Haasen,
Schnecken und Raupen mittheilt,'
welches alsdann in diesen Blät
tern, zum besten des Publikums
wird bekannt gemacht werden-
derjenige welcher allein dieses Mit
tel auf das beste angiebt, wird
den Preis von go Gulden auch al
lein ziehen, sonst aber wird er auf
folgende Art vertheilt:
Für das Mittel wider den Fraß
der Haasen - 15 Gulden.
Wider den Fraß der Schnecken
- - 10 Gulden,
und wider den Fraß der Raupen
- - 5 Gulden.
Nach gemachter und bewährt
befundener Probe, zu deren Ent
scheidung drey unpartheyische
Schiedsrichter erbeten werden sol
len , wird der Preis aus hiesigem
Intelligenz-Comtoir, sofort aus
bezahlt werden. Aus dem Intel
ligenz - Comtoir zu Arolsen den
i4ten November 1769.
Von Directions wegen.
W
14