Volltext: Bemerkungen und Vorschläge für Brannteweinbrenner // Ueber die Veredlung des gemeinen Kornbrannteweins zu Weinbranntewein, Rumm und Arrack

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„es durchaus in Gaͤhrung geraͤth, wobey sich 
„dann die Luftblasen immer lebhafter zeigen. 
„Dieses Gemisch nenne ich Hefenstuͤck. 
„Gegen die Zeit, daß obige Periode der 
„Extraction des eingeteigten Schrotes, oder 
„die bemerkten 3 Stunden, zu Ende gehet, 
„wird nun die Maische etwas weniger wie 
„milchwarm abgekuͤhlt, und nun sofort das 
„Hefenstuͤck hinzugesetzt; dann alles durch 
„fleißiges Durcheinanderarbeiten gemischt 
„und in die Gaͤhrgefaͤße gebracht. So nun 
„erfoigt innerhalb 4 Stunden die lebhafteste 
„Gaͤhrung, die sich nach Verschiedenheit der 
„Temperatur der Atmosphaͤre, binnen 36, 
„40 und nur aͤusserst selten erst nach 48 
„Stunden endigt. Ich brenne 300 Pfund 
„Weizen⸗ Roggen⸗ und Gersten-Malz⸗ 
„Schrot ein, und erhalte selten weniger als 
„F* Ohm guten, reinen und probemaͤßigen 
„Branntewein. Ich bin' dabey ganz der 
„Meinung, daß sowohl das luftsaure Was⸗ 
„ser, als auch die vortheilhaftern Oaͤhrfaͤsser, 
„statt der sonst uͤblichen Gaͤhrbuͤdden, auf 
„den guten Ausgang der Gaͤhrung großen 
„Einfluß haben. Niemals hat es mir aber 
„gluͤcken wollen, das durch schnelles Abkuͤh⸗ 
„len in seiner Gaͤhrung gestoͤrte Gut mit 
„Nutzen
	        
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