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D i e B r a u t s ch a tu
Aus der Schweiz, mitgetheilt von Wyß Ln seinen Sagen
S. 32i. Etwas ähnliches hat Schütze holst. Idiot. I- 53k. 25.
Ein junger Mann besuchte drei Schwestern und fand ihre Wol
ken voll Flachs. Heimlich steckte er einen Schlüssel in den
Flachsüberzug der ältesten und fand ihn am folgenden Tage im
Flachs wieder. Eben so gings ihm bei der zweiten- Die dritte
aber sagte ihm am nächsten Tage: "se hebben eeren Slötel in '
minen Wokken steeken Laten". "Du bist die rechte" sprach er
und nahm die Fleißige zur Frau. — Ganz anders ist die Weise
womit vier iJungftauen in einer persischen Erzählung (Reise
Der Söhne Giaffars) geprüft werden: der einen wirft der Lieb
haber Nosenbtätter an die Brust und da ein Rosenastchen da
bei ist, das ihr ins Gesicht springt, so stellt sie sich ohnmäch
tig; die zweite hält die Augen vor die Hände aus verstellter
Schamhaftigkeit, um die Statue eines Mannes nicht zu sehen;
die dritte ruft: "Herr, gebt weg, denn eure Haare am
Pelz stechen mich"; die vierte wie sie an einen See Fische
springen sieht, bedeckt ihr Gesicht, weil Männlein unter dev
zischen seyn könnten.
156.
D i e Schlickerling e.
Aus dem Meklenburai'schen. Gehört zu den Märchen, die
auf einfache Art eine alte Lehre geben, wie jenes von der
Brautschau (Nr. 166.). — Das Spinnen ist die eigentliche
Arbeit der Hausfrau nach alten Sitten, ihr Leben und Weben.
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