Full text: Leitfaden für den Religions-Unterricht in der israelitischen Schule

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2) Dieselben an Gehorsam und Zucht zu gewöhnen 
und mit Ernst, aber doch mit Schonung zu bestrafen. 
3) An Erfüllung der religiösen Gebote sie zu ge 
wöhnen (-p:n nVvp). 
4) Sie für einen ehrsamen Beruf vorzubereiten. 
Z 12. Welche Pflichten haben wir gegen unsere Lehrer? 
Gegen unsere Lehrer, welche durch ihren Unter 
richt und ihre erziehliche Thätigkeit die Eltern ver 
treten, haben wir folgende Pflichten: 
1) Gehorsam, d. h. ihren Vorschriften und Befehlen 
genau zu folgen und selbst wenn sie strafen, sich 
gerne zu fügen. 
2) Ehrfurcht, d. h. in ihrer Gegenwart anständig 
und bescheiden in Wort und That sich zu be 
nehmen. In ihrer Abwesenheit mit Achtung und 
Ehrerbietung von ihnen zu sprechen. 
3) Dankbarkeit, d. h. ihnen durch Fleiß und gutes 
Betragen stets Freude zu machen, auch nachdem 
die Schuljahre beendigt, denselben stets dankbar 
zu bleiben. 
§13. Warum haben wir Pflichten gegen Gelehrte 
und Greise und worin bestehen diese? 
Die Gelehrten sind berufen, dem Gottesworte die 
notwendigste Verbreitung durch Wort und That zu 
verschaffen, sie sollen uns als Muster und Vorbild 
für unser religiöses und sittliches Betragen dienen; 
deshalb haben wir die Verpflichtung, sie zu lieben, 
zu ehren und ihnen die größte Hochachtung entgegen 
zu bringen.
	        

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