Full text: Chronik der Familie Roselius

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Anzeichen denten daerzufhin« 
Aider geben die Kirchenbücher keinerlei Aufschluss 
über die Lebensgeschichte der uns Iinteressierenden Personen, wie das 
in manchen Cegenden der Fall ist, Das Augennerk der HNerren Pastoren 
in "chwarme scheint sich früher lediglich darauf beschränkt zu haben, 
festzustellen, ob eine Eraut im Kranz oder nur uit der iüdaube bei der 
Trauung erscheinen durfte, Nur bei einem Ahn, Johann Christian (1677 
1766) finden wir bei seinem Tode einen lobenden Hinweis darauf, dass 
er sich ale Kirchenältester in besonders hervorrasender Weise betätigt 
habe. 
Ein Beweis für die Zäüählrkeit gewisser Familionüberlie= 
ferunzen ist die Beobachtung, dass der Haue des ältesten Ahnherrn 
Thomas sich fast 300 Jahre lung in der Familie erhulten hat; von etwa 
152) bis 18300 1äss%t er eich durch sechs Generationen verfolven. Sonst 
finden wir bel Männern die Kamen Johann, dobst (=Jodohus) Jost (Justus. 
Lüdecke, lHNartje, Rendig bzw. Renning oder Rennig, ferner Harms, Erüs= 
nig, Christoph, Christian, Hinrich, Ludwig und Gerd, bei den Frauen 
Ahlke, Ahlheit, äeidewir (= Hedwig), Lrunje, Gesche (=Cesine), Mette 
(= Zartha), HNeyelf oder Ye1lf, Lowocke (s Luise), Ilse und Meimerich,. 
Auffallend ist ferner die sturke Vermehrung der Familie, 
die sich zus den zahllosen Namen im Kirchenbuch ergiebt, sodass “hri« 
etoch Roselius mit Recht sagen könnte: 
"Ich hatte nichts als diesen Stab, als ich nach “chwarme ging, nun 
aber bin ich ein Heer geworden,” 
Der wvohnsitz der Femilie wur 2 Jahrhunderte lung teils 
Schwarmne, teils dus benschburte Üpraken und Zahlumz bei einisen lM1lit«— 
gi1iedern findet elch üle nähere Zezeichnunz "auf der Heyde”, rat Zit- 
te des vorigen Jihrhunderts haben einise unternshuendere Familiennit«- 
glieder den bis dahin engbegrenzgten Kreis durchbrochen.lin Toll & sie= 
delte in üile bessensten benachberte Crossstadt Brcuen über und verlieh 
der Familie ein Anderes Gepräge, ein underır Te1l wanderte nach Aneri- 
ka zus, wo sich in New York und West Alexandris-Ohio je ein Zweir des 
alten "Tauumes weiterentwickelt. 
Die Schreibweise der Namcn im Zchwarzer Kirchenbuch 1st 
cntweder Noselien oder Koseliy bzw. Kosely; in einen Breuer Zürger«- 
trief des Ludwig Koselius findet sich zuch die "chreibweise Rosilius. 
In der vorliesunden "tauntsafel sind die Feitenlinien 
nicht bis zur Gozenwart verfolzt worden, da Sie Darstellung sonst 
ins Uferlose reruten würde. 
ander“
	        
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