Full text: Chronik der Familie Roselius

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allen ’ die Gott in sich / und in ihren Geist redend höreten / 
jasa sie allesanpt HF. Dropheten werden solt.n / verhlerse / und 
eie zul das unmzlittelbahre / seheime Jinsprechen des Geistes ver«= 
„lese, in etlichen Puncten es mit den N. Prophetin hielte / und 
anserer Krichen-Lehre yleicher Weise / wie die KK. EFropheten lüstor 
te / insonderheit den / den N. Propheten entrevzen gesetzten Aus 
führl, Bericht / dırum sonst enders nicht gehandelt würde / hasse= 
te / auch kein gutes / sondern sehr bosshafftires / und übersus 
Peindseligen Gemüthe nach Ausweisung seiner Schrifiten zu ihnen / 
Jen auctoribus dez Ausführl., Berichts trüze / welchem allen nsch 
Zoselius auf die streitiren Puucten sich erkliren / zum Theil 
auch seine vorigen Irrtiümer wiederruffen müsste." 
dunnius Lehn also jedes Entgezenkomnen Tundweg &b und verlanct bedin«—- 
runzslose Zevocution und es ist enzunchucn, darc sich der Bat von LUü= 
veck seinen Urteil angeschlossen hute 
Irotz seiner erneuten Ablelinunz Lies; Roselius die Sache 
Iimuer noch nicht auf sich beruhen. Die Not wird ihn gezwunsen haben, 
trotz allem cinen Verpleich anzubuhnen. Über den iu April des folron—- 
len Jahres wiederholten Versuch, zur Aussöülhnung zu gelangen, gib% nur 
ein Trgebuch des Pastoren an St. Petri zu Lübeck, Adam Helms, nähere 
Auskunft. Dieser führte als Senior an HNunnius Stelle die Verhandlungen 
and else sich Zosolius pergünlich in Lübeck eiufend in der Noffnung, 
iieses Mal einen besreren LBesaheid zu er 0 Üfnete 1hm Helms 
im Namen des ginzen Jinisteriums am 15... ; 
"es bliebe das Ministerium bey der in il.m.urg abrelassenen sen—- 
tents / dasr er seine errores (Irrtümer) erkennen / revoriren / 
und davon abstehen solte / und hieltın sie seine letztere Schrifft 
an den Nath für eine Schmüh- lurte / darsuf auch der Superinten- 
Jjens zu antworten schon den Anfen; gemachet hütte / jedoch weren 
Lolbes Schwachhelt darinn fortzufahren verhindert wire / nichts 
desto wenirer sie dennoch / wann Cott Gesundheit und Lräffte ver«- 
liehe / zu seiner Zeit folkun solie. Den anderen Tag em 16 dito 
redete li. lelms nebvut dem Pastoare zu Z.darien / li. Äichsel 
Siricio zwischen 12 / und 11 Uhr abermahl mit 14a / und 1liesse er 
sich auch gegen sie eben demüthig / und gyeschueide an / bute auf 
ajehste / dur Superintendent möchte doch personalida auslassen 
‚= nicht persönlich w.rden) und sich auf soinc confeszion (=Glau = 
vensbekenntnis) erklüren / und, da i.u dawleder vVorpehalten wure 
je / er hüitt mit sciner schurffen Feder nicht Ursache dazu reben
	        

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