Full text: Chronik der Familie Roselius

im Jahre 1576 secin luthr “" sc "glın Ludrix VI. zur Regile- 
rung gekommen. Oleviasnus war wert£ichen worden und hatte bei einem 
geiner Vorfahren, dem Crossen Ludwig von Vittgenstein, auf dessen 
Schlössern zu Laasphe und Berleberg Zuflucht gefunden. Vielleicht 
hat eich dausls Thomas Rasel dem Struch gefügt ı "Cujus reg10, 
ejus © >4%n " (wer regiert, dessen Religion ist massgebend). 
Bemerkenswert ist noch bel der Unterschrift der 
Formulen Concardise, dass der Name bereits "Roselius" geschrie boz 
mirde 
Persönliche Nachforschungen in der Oberpfal®, der 
aiyonilichen Heimat der Familie Roselius, haben nachträglich 
zanche Einzelheiten über die Lebensschicksale des ältesten Ahn- 
herrn ans Tageslicht gebracht, welche unser Interesse für ihn 1n 
star’ m Masse wachrufen und geeimnet sind, uns ein klares B114 
aieren starksinnigen charaktervollen Nanncs zu geben. 
Über zeine Ceburt ist zwar nichts Küherus bekannt 
Feworden, doch ist sie in die Zeit zwischen 1520 und 1520 zu vor- 
legen. Als Geburtsort hatte ich zunächst Regensburg ins Auge ge« 
fasst, du das 1605 erschiehene Siebmacher‘sche Wappenbuch die 
Aoselius unter Cie "Erbaren Negensburger Geschlochter" rechnet. Die 
Äsgeuforschungen in Regensburger Bürgerbueh und In den dortigen 
Kirchenbüchern haben Jedoch ergeben, dass erst der Sohn Thomas 
Rasels, Andreas, in Regensburg ansäs ig gewor den 1s%, Wahrschein«- 
licher ist es mir, dass die leinat Thomas Rasels in der Amberger 
Gerend zu suchen ist. Kach den Angaben des Kyrehenrats Lipper in 
Rayreuth und des Pfarrers Knerr in Hahnbach komu% der Kame "REsel" 
(geeprochen "NRasel”, nicht "Raesel") noch keute in zahlreichen 
zahlreichen Familien in Amberg selbst und in dem benachbarten 
Schnaittenbach vor. Es wire also nachzuforschen, ob der Kame dort 
schon vor 1550 nachweisbar iste 
Sehen wir von der Wittenberger Studienzeit, welche 
in die 40er Jahre des 165. Jahrhunderts fällt und sich aus der 
Universitätsmatrikel nachweisen lassen muss, ab, so findet sich 
das erste Lebenszeichen, das uns Thomas Räsel hinterlassen hat, 
in einer Urkunde aus dem Jahre 1552, welche sich heute Im Bayeri1«= 
schen Staatsarchiv zu Amberg befindet. Dieselbe ist ein Hewerbungs- 
schreiben an den Kurfürsten Friedrich II. von der Pfalz um die 
Yerlieihung der Pfarre in iHahnbach.
	        
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