Full text: Chronik der Familie Roselius

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“*—] vom Geis_t das Menschen, 
=» gehon früher erwähnte Theorie, dass 
” 44 und Ge1r" hosfohe. 
"anachwerdung 
Christi, 
Darin nimmt Roselius die von ihn um "Schlüssel Davids" vertretenen 
Ansichten voll und ganz zurück, da sie nicht seiner innersten 
Überzeugung entsprächen, sondern nur probeweise aufgestellt wären, 
um zu seiner eigenen Belehrung eine Disputation darüber hervorzu= 
rufen, eine Erklärung, die mir bei objektiver Beurteilung doch 
recht wenig glaubhaft und reichlich fadenscheinig vorkommt. Die 
Ausrede gowinn®!£] rahrscheinlichkeit durch den Hinweis darauf, 
dass das Büchlein sofort aus dem Buchhandel herausgezogen worden 
sei, sobald er erkannt habe, dass es Anstoss BITeRA« 
Der fünffte Artikel von Sectirischen Nahmen, 
Zr bestreitet khermals zu den "Neuen Propheten” zu gehören, ebenso 
wenig wie er etwas gemein habe mit dem damals vielgenannten Sekti- 
rerorden der "Rosenkreutzer." 
Der VI. Artickel vom Stand der Obrigkeit, 
Sofern die Prediger ein Salz der Erde seien, könnten sie die 1rdi— 
schen Adams Herzen nimmer zu viel wider den Wust der Sünden salzen, 
zumal die Deutschen jetzt viel umihrer greulichen Sünden willen 
leiden müssten, indem das liebe Vaterland so erbärmlich in ihrer 
Sünden Feuer brenne und im Blut ihrer Misretaten schwimne., Niemals 
aber sei sein Sinn oder “einung gewesen, gezen die Obrigkeiten 
Aufruhr anzurichten oder ihren Stand oder Regiment zu verrüten, 
wie man ihn beschuldige. Im Gegenteil, er bete mit zeinen Kindern 
alle Morgen, mittars und abends für alle und die ja auch wunder= 
liche Dbrigkeit. 
Der siebente Artickel_von Hohen Schulen _/_Fhren 
Tituln / und Studenten, 
wenn er beschuldigt werde, geschrie ben zu haben, "In etäichen 
Academien würde der Studenten Bossheit nicht hebührlich bestraffet, 
sondern noch dazu privilegiret" so beriefe er eih aufßk seine 
eipenen Erfahrungen, als er 1609 mit vielen Regensburgischen, ÄAugs- 
burgischen und Ulmischen Landsleuten zu Wittenberg studierte, sowie 
auf das Urteil des dortigen Professors Leonhard Hutter, am dessen 
Tisch er oftmals gesessen. Was seine beissenden Wortspiele 
betreffe
	        

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