Full text: Chronik der Familie Roselius

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.  uch,gu einer gL.a2ichch Zıuilgung Zu #6langen, 
beginn$ mit eine: |  andas Consistorium Uripelitanum vom 
Herbst 1641. Er ist von Zanmburg datiert und trägt die uberschrift: 
“Demiithier= Teieadeng, Fuic72 an das Ehrwürdise Predir=Ampt 
zu Übeck / Hamburg / nd Lünechurg / zeschrieben von Christophorg 
Roseliaz, Natisponense, in welchem er erstilich seine einfältige 
Glaubens Bekäntniss thut / darnach deutlichere Erklärung etlicher 
Wort und phrasimen setzet / welche ihn in den Verdacht gebracht / 
als hielt ers in Religions= und Glaubens-Sachen mit denen in 
Anno 1634 zu Lübeck bei Valentin Schmalhertzg geüruckten Ausführ- 
lichen kericht Neugenanten Propheten. Anno Christi MDCLI am Tage 
S. Michaelis.” 
In diesem auführlichen Eechtferiigungsbrief gucht 
gich Roselius auf 29 enggedruckten Seiten rein zu waschen von den 
Beschuldigungen, die Hunnius in dem "Lericht wieder die Neuen 
Propheten" gegen ihn erheben hat und führt den Nachweis, dass er 
fälschlich unter die Neuen Propheten gewählt worden sei. 
Der Brief wendet sich &n die Doktoren, Lizentisten, 
WJagister, Superintendeaten, Senioren, Pastoren und andere Prediger 
und Diener am HH. Evangelio in den drei Städten. Er beginnt mit 
einem Hinweis auf die älissverständnisse und den Streit, der durch 
den "Ausführlichen Bericht von den Neuen Propheten" hervorgerufen 
sei zur Betrübnis vieler from er Seelen. Durch üen Dericht sei er 
in den greulichsten Verdacht vielor &bscheul.cheter Ketzereien 
gestürzt und sehr schwarz und verhaässt geuacht war den, sodass er 
nicht allein seines Dienstes und Ehrenstandes entsetzt sei, trotz. 
üjem er sich erboten habe, sich auf Evangelischen Universitäten 
oder vor Consistorien zu verantworten, vielmehr müssten auch seine 
arnen unschuldigen Kinder deshalb Spott und Verachtung leiden , und 
man habe seine arme Gemeinde höchlichst betrübt, inden sie seiner in 
gewalttiüäigerweise beraubt und an seiner Statt ein untüchtiges 
weltkind ( = Pastor Otto ) wieder ihr vielfältiges Bitten, weinen 
und Flehen mit List und Gewalt ob- und intrudiret worden sei. Er 
wolle durchaus nicht in Abrede stellen, dass er einiges geschrie= 
ben habe, das von Unkundigen ketzerisch gedeutet werden könne, 
aber das sei doch menschlich verzeihlich.: "Dan wer 1s% / dem nicht 
etwan ein Wort entfähret / wir irren alle mannichfaltig / wer aber 
auch in keinem Worte fehlet / der ist ein vollenkommener Mann. Es 
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