Full text: Die Gedichte Walthers von der Vogelweide

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ich habe ouch die rede geheret: 
si sprechent, daz in fröide steeret, 
si sin me€ dan halbe verzaget 
beidiu libes unde guotes, 
) niemen helfe in höhes muotes. 
wer sol rihten? hiest geklaget. 
Min frowe wil ze schedeliche 
schimpfen: ich. habe üz gelobet, 
si tumbet, obe si niht entobet. 
(0 jon wart ich lobes noch nie sö riche: 
torst ich vor den wandelberen, 
sö lobte ich die ze lobenne waren, 
des enhaben deheinen muot, 
ichn gelobe si niemer alle, 
[3 swiez den lösen missevalle, 
sine werden alle guot. 
Ich weiz si, diu daz niht ennidet, 
daz man nennet reiniu wip. 
sö rehte reine sost ir lip, 
20 daz si der guoten lop wol lidet. ” er OR 
er engap ir ze kleine, BE Stmha RE 
der si geschuof, schoen unde reine. 
der diu zwei zesamne slöz, , 
wie gefuoge er kunde sliezen! 
&d er solt iemer bilde giezen, 
der daz selbe bilde göz. 
Sich krenkent frowen und pfaffen, 
daz si sich niht scheiden länt,. 
die den verschampien bi gestänt, 
30 die wellent lihte ouch mit in schaffen, 
we daz zwen als edele namen 
mit den schamelösen werbent! 
35 sicherliche si verderbent, 
sine wellens sich erschamen. 
Ss die bluomen üz dem grase dringent, 
same si lachen gegen der spilden sunnen,
	        

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