Full text: Die Gedichte Walthers von der Vogelweide

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s$waz ir in tuot, daz rechent iuwer jungen, 
daz weiz ich wol, und weiz noch m6@€, 
Wer zieret nü der &ren sal? 
der jungen ritter zuht ist smal: 
5 sö pflegent die knehte gar unhövescher dinge, 
Mit worten, und mit werken ouch: 
swer zühte hät, der ist ir gouch. 
nemt war, wie gar unfuoge für sich dringe. 
Hie vor dö berte man die Jungen, 
LO die dä pflägen frecher zungen: 
nü ist ez ir werdekeit. 
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als pflig ouch min, daz an mir iht erwinde 
daz din vil götelich webot. 
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Der hof ze Wiene sprach ze mir. 
Walther, ich solte lieben dir, 
35 nü leide ich dir: daz müeze got erbarmen, 
Min wirde diu was wilent gröz: 
Jö lebte niender min genöz,
	        
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