Full text: Die Gedichte Walthers von der Vogelweide

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mir ist miner swazre buoz: 
erste wil ich eben setzen minen fuoz 
und wider in ein höhzemüete stigen. 
Der in den Ören siech von ungesühte si, 
5 daz ist min rät, der läz den hof ze Dürengen fri: 
wan kumet er dar, deswär er wirt erteret. 
ich hän gedrungen unz ich niht me dringen mac, 
ein schar vert üz, diu ander in, naht unde tac, 
gröz wunder ist daz iemen dä geheeret. 
10 der lantgräve ist sö gemuot, 
daz er mit stolzen helden sine habe vertuot, 
der iegeslicher wol ein kenpfe were. 
mir ist sin höhiu fauor wol kunt: 
und gulte ein fuoder guotes wines tüsent pfunt, 
15 di stüende ouch niemer riiters becher Izre, 
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W az wunders in der werlte vert! 
wie manic gäbe ist uns beschert 
von dem der uns üz nihte hät gemachet! 
Dem einen git er scheenen sin, 
20 dem andern guoi unt den gewin, 
daz er sich mit sin selbes guote swachet, 
Armen man mit guoten sinnen 
sol man für den richen minnen, 
ob er eren niht engert. 
ja enist ez niht wan gotes hulde und re, 
dar näch diu welt sö s&re vihtet: 
swer. sich ze guote also verpflihtet, 
daz er der beider wirt entwert, 
dern habe ouch hie noch dort niht lönes mere, 
30 wan si eht zuotes hie gewert, 
Mir ist verspart der selden tor: 
dä sten ich als ein weise vor, 
mich hilfet niht swaz ich dar an geklopfe. 
Wie möht ein wunder greezer sin? 
ez regent bedenthalben min, 
daz mir des alles niht enwirt ein tropfe. 
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