Full text: Die Gedichte Walthers von der Vogelweide

Pr a AA MV MAMI 4 
$ 2 w 2A fi „TG AR N a 
LT _ 
er seit, ob si die guoten bannen und den übeln singen, 
man swenke in engegene den vil swinden widerswanc; 
an pfrüenden und an kirchen müge in misselingen; 
der si vil, die dar üf iezuo haben gedingen, 
5 dazs ir guot verdienen umb daz riche in liehten ringen. 
OEM 
I € . 
CN AO) 
Hair bäbest, ich mac wol genesen, 
wan ich wil iu gehörsam wesen, 
wir hörten iuch der kristenheit gebieten, 
wes wir dem keiser solten pflegen, 
10 dö ir im gäbent gotes segen, 
daz wir in hiezen herre und vor im knieten, 
ouch sult ir niht vergezzen, 
ir sprächent: swer dich segen der si 
gesegent, swer dir fluoche der si verfluochet 
{5 mit fluoche volmezzen. ; 
durch got bedenkent iuch dä bi, 
ob ir der pfaffen &re iht geruochet, 
Dö gotes sun hien erde gie, 
do versuchten in die Juden ie: 
20 sam tätens eines tages mit dirre fräge, 
si frägeten, obe ir friez leben 
dem künege iht zinses solte geben. 
3ö brach er in die huote und al ir läge. 
er ijesch ein münizisen, 
75 er sprach: wes bilde ist hie ergraben ? 
des keisers, sprächen dö die merkeare, 
dö riet er den unwisen,] 
daz si den keiser liezen haben 
sin küneges reht, und got swaz gOles W=TE. 
30 Hier keiser, sit ir willekomen. 
der küneges name ist iu benomen: 
des schinet iuwer kröne ob allen krönen, 
jur hant ist krefte und guotes vol: 
ir wellet übel oder wol, 
35 ss mac si beidiu rechen unde lönen. 
dar zuo sag ich iu mare:
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.