Full text: Die Gedichte Walthers von der Vogelweide

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Ich wirbe umb allez daz ein man 
ze werlilichen fröiden iemer haben sol, 
daz ist ein wip, der ich enkan 
näch ir vil grözer werdekeit gesprechen wol. 
lob ich si. sö man ander frowen tuot, 
dazn nimt si niemer tac von mir für guot, 
doch swer ich des, sist an der stat, 
dä si üz wiplicher tugent nie fuoz getrat, 
daz ist in mat. 
23.24. ein spil ane pfliht C, 24. doch nieman Benecke. 
25.26. er giht wenne ir si sin GC. 
Beimar nennt a te seinen 
Osterlichen tag: elt wer- 
de, ist mir nicht ere lieb- 
haber dies urthe: e, mifs- 
gönnen? in der : so, SON- 
dern durch den trı »rwettet 
(vergl.meisterges ‚frauen 
gestellt hatte, das ou. lassen: 
darum wäre die uumne besser dran, wenn sie mit mafse 
gelobt würde: dann gäbe man das lob zu, nicht wenn 
herr Reimar allen anderen frauen matt spricht, 
28. solten wir C, 29. der eine ders verspr, C. 31. da 
ist C. 
32 — 380 C. antwort auf Reimars strophe, 
Mac ich, daz mirs min selde gan, 
ab ir wol redendem munde ein küssen noch versteln, 
git got daz ich ez bringe dan, 
sö wil ichz tougenlichen tragen und iemer heln, 
und ist daz siz für gröze swere hät 
und vehet mich dur mine misselät, 
waz tuon ich danne, unsegelic man? 
dä nim et ichz und legez hin wider dä ichz dä nan, 
als ich wol kan. 
ein wib zweimahl C, 35. Das mit selkem stelne C, 
36. vermutlich ist aber ein unechter zusatza 37. äne] 
ander C, 38. esa C. 
112, 2. und lege es anderswa C., 
*3=381C. 10 = 332 C.
	        

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