Full text: Die Gedichte Walthers von der Vogelweide

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Ich wirbe umb allez daz ein man 
ze werlilichen fröiden iemer haben sol, 
daz ist ein wip, der ich enkan 
näch ir vil grözer werdekeit gesprechen wol. 
Job ich si, sö man ander frowen tuot, 
dazn nimt si niemer tac von mir för guot, 
doch swer ich des, sist an der stat, 
dä si üz wiplicher tugent nie fuoz getrat. 
daz ist in mat. 
23.24. ein spil ane pfliht C, 24. doch nieman Benecke 
25.26. er giht wenne sin ouge ein wib ersiht si si sin C. 
Deimar nennt allerdings (MS, 1, 68 b) die geliebte seinen 
Osterlichen tag: aber warum hier darauf. angespielt wer- 
de, ist mir nicht deutlich. warum sollten ihm andere lieb- 
haber dies urtheil, das ihren damen nichts schadete, mifs- 
gönnen? in der parodierten strophe hatte er nicht so, son- 
dern durch den trumpf sein spiel verboten, zu hoch verwettet 
(vergl.meistergesangb, 69), dafs er sie über alle andre frauen 
gestellt hatte, das können sich andere nicht gefallen lassen : 
darum wäre die dame besser dran, wenn sie mit mafse 
gelobt würde: dann gäbe man das lob zu, nicht wenn 
herr Reimar allen anderen Frauen matt spricht, 
28. solten wir C. 29, der eine ders verspr, C. 31. da 
ist C. 
32 =— 380 C. antwort auf Reimars Strophe, 
Mac ich, daz mirs min salde gan, 
ab ir wol redendem munde ein küssen noch versteln, 
git got daz ich ez bringe dan, 
sö wil ichz tougenlichen tragen und iemer heln. 
und ist daz siz für gröze sware hät 
und vehet mich dur mine misselät, 
waz tuon ich danne, unszglic man? 
dä nim et ichz und legez hin wider dä ichz dä nan, 
als ich wol kan, 
ein wib zweimahl C, 35. Das mit selkem stelne C, 
36. vermutlich ist aber ein unechter zusatzı 37. äne] 
ander C, 358, esa C. 
112, 2. und lege es anderswa C. 
*%3=381C, 10 = 382 C.
	        

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