Full text: Die Gedichte Walthers von der Vogelweide

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17, 1. dar zuo wol BC. zweir A, 2. du gip din A, die 
gip der BC, 3, dü milte lonet same dü sat BC, 
5. da nach B. si.4C,irB, 7. swel 4. 10. do C für 
das dritte und. 
11=95 A, 363 C. Diese strophe wird nicht deutlich 
durch Wolframs anspielung im FYWilhelm 286, 17 (1293) : 
hör Vogelweid von bräten sanc: dirre bräte (der verbrannte 
küchenmeister) was dick unde lanc, ez hete sin frouwe 
(des küchenmeisters , nicht herrn VValthers) dran genu0c, 
der er sö holdez herze ie truoc. doch hilft sie wenigstens 
ungefähr die zeit bestimmen, denn /Volfram dichtete sei- 
nen [/Vilhelm, über dessen vollendung er starb , zwischen 
1215 und 1220, daher er auch im Welschen gast (winter 
1215 und 1216) nicht erwähnt wird, wohl aber der Parzi- 
val (Docens miscell. 2, 297). dafs das werk nach dem 
tode landgraf Hermanns (apr. 1215) gedichtet ward, scheint 
die stelle 417,22 (1872) zu beweisen: 3,8 (2b) widerstrei- 
tet nicht, und im Titurel 7,61 wird vorausgesetzt dafs 
VVolfram Hermann überlebte. von Ottos krönung zu Rom ' 
(1209) redet der dichter (394, 1 = 176%) so, dafs man 
nicht annehmen darf, er habe von einer spätern kaiser- 
krönung gewust: also sprach er sein mähre vor Fried- | 
richs krönung, vor 1220. mit Uhland (s. 30) aus der stelle ' 
auf seine politische gesinnung zu schliefsen wage ich nicht: 
überhaupt ist _die_ meinung , dafs er ein anhänger des 
pabstes gewesen sei, unerweislich, wenn zn Titurel 27, 
188 statt der kaiserkrönung Ottos seine krönung zu 
Achen (2 juli 11938) erwähnt wird, die nicht allzu 
prächtig war, so zeigt dies nur, dafs der Titurel von 
keinem zeitgenossen geschrieben ist. die strophe F}Valthers 
muste zwischen 1215 und 1220 in frischem andenken 
sein. dafs TWVolfram darüber spotte und dafs sie auf 
die eroberung Konstantinopels durch die Lateiner ziele, 
hat Koberstein (über den JVartburger krieg s. 32) 
ohne grund angenommen, der spifsbraten (s. über spiz 
Grimms grammatik 2, 989. Stalders idiot. 2, 384 spifsli, 
Titurel 27, 249), der einmahl im orient zu dünn geschnit- 
ten ward, so dafs die fürsten den könig deshalb nicht mehr 
mochten, ist nur ein beispiel. Ctto IV. war im falle die- 
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