Full text: Die Gedichte Walthers von der Vogelweide

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daz nie kein münch ze köre 
sö sere me geschrei, 
gefüeges mannes denen 
daz sol man wol bescheenen: 
müet des mannes heenen, — 
hie get diu rede enzwei. 
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Mir hät her Gerhart Atze ein pfert 
erschozzen z’Isenache. | 
daz klage ich dem, den er bestät: ** 80400 00 PR 
LO derst unser beider voget, 
ez was wol drier marke wert: 
nü hoerent frömde sache, 
3it daz ez an ein gelten gät, 
wä mit er mich nü zoget. 
[5 er seit von grözer swere, 
wie min pfert mare 
dem rosse sippe were, 
daz im den vinger abe 
gebizzen hät ze schanden. 
20 ich swer mit beiden handen, 
daz si sich niht erkanden. 
ist ieman der mir stabe? 
Man seit mir je von Tegers®, 
wie wol daz hüs mit cren ste: 
25 dar kärte ich mer dan eine mile von der sträze,  - 
ich bin ein wunderlicher man, 
daz ich mich selben niht enkan 
verstän und mich s6ö vil an frömde linte läze. 
ich schiltes niht, wan got genäde uns beiden, 
0 ich nam dä wazzer : 
alsö nazzer 
muost ich von des münches tische scheiden. 
VA 
Dez milter man gar wärhaft si, 
_. geschiht daz, dä ist wunder b$. 
35 der eröze wille, der dA ist.
	        

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