Full text: Die Gedichte Walthers von der Vogelweide

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diu begonde schrien. 
daz alle krä gedien‘ 
als ich in des günne! 
si nam mir michel wünne, 
5 von ir schrien ich erschrac: 
wan daz dä niht steines lac, 
sö wer ez ir suontac, 
Wan ein wunderaltez wip 
diu getröste mir den lip. 
{0 die begond ich eiden: 
nü hät si mir bescheiden, 
waz der troum bediute: 
daz heret, lieben liute, 
_ zwen und einer daz sint dri: 
{5 dannoch seit si mir dä bi, 
daz min düme ein vinger_ Si. 
„; Hein int 
W az ich doch gegen der scheenen zit 
gedinges unde wänes hän verlorn! 
swaz kumbers an dem winter lit, 
20 den wände ich ie des sumers hin verborn. 
sus sazte ich allez bezzerunge für: 
swie vil ich tröstes ie verlür, 
s& hät ich doch ze fröiden wän. 
dar under misselanc mir ie: 
25 in vant sÖ stete fröide nie, 
si wolte mich € ich si län. = 
Muoz ich nd sin näch wäne frö, 
son heize ich niht ze rehte ein saelic man. 
dem ez sin selde füeget sö, 
30 daz im sin herzeliep wol guotes gan, 
hät ouch der selbe fröiderichen sin, 
des ich vil leider äne bin, 
son spotte er niht dar umbe min, 
ob im sin liep iht liebez tuot: 
35 ich ware ouch gerne höhgemuot, 
möht ez mit liebes hulden sia. 
Er sxlic man, si s@lic wip, 
der herze ein ander sint mit triuwen bi!
	        

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