Full text: Graf Rudolf

F*, 18. abe vahen hinwegfangen. Diutiska 1, 33 in was in den zwein tagen gevungen 
swenzec ritter abe. Graf Mai fuld. handschr. bl. 39 wir haben all ir Ere alhie abe gefan- 
gen: ir Ere ift zergangen. 
F*, 25. 1. /frite herte. L. mit vlacheme fwerte, er will die christen schonen, wie noch 
heute der ausdruck gebraucht wird. vlach in dieser bedeutung habe ich nur noch Graf 
Mai bl. 66 und Rosengarten C 1758 gefunden. 
F", 28. statt fi l. /in. girobabe hat der deutlichkeit wegen der abschreiber statt er 
zesetzt, doch meint Lachmann Girabobe het in fö vür genömen sei erträglich. man mufs 
Jann einen dreisilbigen auftact annehmen; vgl. oben s. 12. 
G [21], 3. al zehant /än ist etwas stark pleonastisch, und al für den vers beschwer—- 
ch. L. vgl. z. 17. dafs hant da gestanden hat, sieht man, obgleich das pergament an der 
itelle etwas durchlöchert ist, ganz deutlich. 
G, 4. 1. wolt din. L. 
G, 4. 53. nu warte wanne daz muge gefchehen spricht der bote zu Bonifait, der ihm 
‚ann antwort gibt. 
G, 6. iz muß wol wegfallen. 
&, 7. 1. ne fümtez niet? L. vgl. z. Iwein 6172. 
G, 15. 1. wand ir was manic herzeliep von dem gefchehen, des fie da beit. L. 
G, 17. I fie ze hant. L. vgl. z. 3. 
G, 27. von den worten fie tovfen folde ist die obere hälfte sichtbar, die untere ist 
weggeschnitten. von dem folgenden d*k ist nur die spitze vorhanden, aber beide buch- 
itaben sind doch ziemlich sicher. zu der ergänzung /chaffen haben mich zwei striche be—- 
;timmt, die das äulserste ende von /ch zu sein scheinen. 
G, 28. die nähen und die verren, vgl. Klage 140. Wolfr. Wilhelm 316, 20. 433, 4. 
‚achmann bemerkt es könne auch die mınren und die merren stehen. 
G* [22], 2. pate ist Reinhart Fuchs CX besprochen. 
G*, 3. sicher zveine, obgleich das pergament durchlöchert ist. 
G”, 4. in gaben ist a nicht deutlich, weil die tinte zusammengeflofsen ist. 
G*, 5. dd vor gap ist zu streichen. 
G*, 9. daz her, unnütze wiederholung, wodurch das versmafs gestört wird. 
G*, 11. den grofsen anfangsbuchstaben S habe ich zugesetzt, weil der rand, wo er 
wird gestanden haben, weggeschnitten ist. ebenso verhält es sich G", 22 mit D. 
G*, 13. vor ir funde wie 24 vor ir miffetät ist niederdeutsch, im hochdeutschen mulßs 
„ur stehen. 
G*, 14. vrowen ist zu streichen, wenn man das versmafs in ordnung bringen will. 
‚einer [eligen wart fie benant sie kam in den ruf einer frommen, heiligen. 
G*, 16. auffallend und merkenswerth ist das präsens /iget. soll die ganze zeile nur 
neifßsen ‘der gefangene’?
	        

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