Full text: Graf Rudolf

7’, 24—27. Lachmann macht auf das merkwürdige zurückkehren zu der oben z. 3 
abgebrochenen erzählung aufmerksam. schon 7, 23 war gesagt dafs man die nachricht 
von dem fest überall verbreitete, was hier z. 24. 25 wiederholt ist. ferner war wie hier 
z. 27 schon 7, 23 gesagt dafs jeder, der sich einfinden wollte, gut würde aufgenommen 
werden. auch war dort auf diese nachricht der heide schon gekommen. 
7”, 25. wahrscheinlich fehlt. witene vor in der. 
vb. 27. 1. wibe. 
A [7], 1. von fine tug ist die obere hälfte der buchstaben abgeschnitten. 
A, 3. das w in biderw ist nicht recht deutlich, doch kein uw, wie F, 2 deutlich steht; 
GC, 26, wo es verwischt ist, habe ich wu angenommen. die ergänzung der kunic forderte 
ler raum, aber, wie Lachmann bemerkt, mehr als er erträgt der vers nicht. 
A, 4. wifete daz gegenfidele eime herren, wie G, 13 wifete ime die /(träze. Lambrechts 
\lexander 23* ir fult in wifen daz [carfe brün ifen. 
A, 3. 7. enzemen so viel als zemen. vgl. A”, 11. 
A, 6. daz ist nach Benecke ergänzt. 
A, 10. dd ist zu streichen. 
A, 11. ähnlich in Lambrechts Alexander 22°, er lebete keiferliche, wander kundiz wol 
bedenken. drie hundert [chenken häter aller tagelich. die schenken sollten vure gen, nicht 
‚urückbleiben, vortreten. Roland 1532, 27 di chriften fur träten mit ir tüwerlichen wäfen; 
vgl. Kaiserchronik in Wackernagels lesebuch 1. 204, 18, Glicheser im Reinhart Fuchs 1671 
»ur komen. 
A, 12. ich habe mich endlich für geuvge entschieden, wiewol man auch genvge le- 
jen könnte, was ebenfalls guten sinn gibt. 
A* [8], 1. das pergament ist schief abgeschnitten, und man erkennt noch von den 
zwei letzten wörtern den untern theil der buchstaben. onzi/ait scheint durch die zahl der 
huchstaben und den herunterlaufenden strich des f ziemlich sicher. 
A*, 2, zu der ergänzung vgl. Nibel. 1551, 1. 
A®, 4. wart ist hier, wie Lachmann anmerkt, wert hinwärts; vgl. z. Iwein 5374. 
A*, 5. die ergänzung füllt nicht den raum, aber weder der sinn noch das versmafs 
verlangen hier einen zusatz. vermutlich war das pergament an der stelle durchlöchert, 
and es hat nicht mehr da gestanden. ich glaube es ist verr& zu lesen: aus der ferne be- 
nerkte der knappe den wegeilenden dieb, und konnte ihn deshalb nicht einholen. 
A*, 6. statt färis 1. ros. behalt gesicherter aufenthaltsort. Pilatus 29° des quam er 
an den rät, daz er üf dem walde ze legere und ze behalde (ein) jagehüs worhte. Lam- 
rechts Alexander 27 dö leite mich mit finne di riche kuninginne in ire behalt, in eine 
sruft, di wus alt. Eilharts Tristant 3685—87 dö was her komen in den walt, und reit 
hin an [in behalt, da fie in nicht envunden. vgl. Herbort 5686. 6564. 7324. Graff 4, 908 
3haltida custodia. ein gleichbedeutendes enthalt Malagis pfälz. handschrift 16” er gab daz 
kint finer tohter Bedflür daz fe ez verwart in irm enthalt.
	        

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