Full text: Graf Rudolf

fagen : haben 7°, 10. phlegen : ratgeben 3, 23. wegen : leben C, 5. leben : phlegen ©, 13. 
geben : degen C, 9. degen : leben HM, 24. tragende : habende I, 16. ferner-d:b in rede : irhebe 
B*, 5. /chaden : abe F*, 17. auch d:g in /chaden : erflagen 7”, 19. 25. trugen : luden K, 8. 
media mit liquida, dienen : lieben a, 8. gaben: quamen A, 13. waren: gaben D, 23. were: 
gebe G, 24. beide : feile G”, 18. magen: waren F, 27. mile : libe H, 21. 22. klagete : manete 
H°, 16. media mit aspirata, gnaden : greve B", 6. greven : gaben G”, 3. brieve : liebe E”, 14. 
„revele : ebene I, 26. neven : leben K*, 9. 26. libe: zwivel F, 1. neven: pflegen 1”, 14: de- 
gen F, 3. I, 22. liquida mit liquida, hulde: /tunde ß", 10. finen : ylen 8, 5. gefidele : widere 
A 1. wle:ire G, 20. vile:ime E®, 8. /chone : rome B, 2. ßB°, 9. kunige : vrömege G*, 3. 
gerant : gewalt K*, 5. ander : wandel E, 26. mere:neme «, 1:queme 7, 23. vrevele: ebene 
{, 26. liquida mit aspirafa, greven:neme D, 13. F, 11. liquida mit spirans, ruowen : bluo- 
men K, 17. 20. aspirata mit tenu’s, rudolf: holt ß”, 2. /chiet: rief H, 4. z:s in was: 
faz 8”, 1. arraz: was 7, 8 (denn Arraz ist die deutsche form; vgl. Nibel. 1763, 1. Parzi- 
val 588, 20. Wolfr. Wilh. 437, 14). hus:uz G*, 17. daz:genas H, 14. die geminatio- 
nen nn und mm mit nd oder ng in vunde : gewunne G, 22. gewunnen : (tunden HA, 3. dannen : 
gevangen a, 2. pfennige : gewinnen ß*, 6. ergangen: dannen B, 10. bringen : gewinnen 1, 2: 
innen I, 20. dinge : kuniginne K, 17. trummen : drungen F”, 6. tummen (oder tumben) : (tun- 
den 8, 3. e:en kommt auf jeder seite vor, doch nur einmal e:el in libe : zwivel F, 1. 
und nt:t in /tunt: gut a”, 5. dies alles begegnet so häufig in den gedichten des zwölf- 
ten jahrhunderts, dafs ich nur für die letzten fälle, die seltner sind, einige beispiele aus 
dem Rolandsliede anführen will, rat: hant 53, 7. geteilet : meinent 140, 33. unterwindent : 
gefchendet 162. 6. legeten : pigmenten 260, 26 und halsvefte : neftel 173, 13. /chamel : ge- 
nade 243, 10. ich bemerke noch herren: leren y”, 5:eren B, 12. D, 22. D”, 1 (gramm. 
12, 449), und wegen des reims biderue : nidere C, 26. K*, 12: widere F, 2 verweise ich 
auf die anmerkung zu Iwein 3752. der reim der verschiedenen tenues dauert bis in die 
mitte des dreizehnten jahrhunderts fort, ja noch später drängt er sieh hier und da durch. 
zu den gramm. 12, 445 gegebenen beispielen füge ich folgende, Rudolf von Ems oder der 
fortsetzer seines werks reimt in der weltchronik cassel. handschrift 287. 288 roc : spot, 
sogar aspirata und tenuis in /prach: rat. ferner Eilhart im Tristant 1529. 3027 /wert: hals- 
here : getwerc, 3489 (weic : vermeit. Spervogel Minnes. 2, 229, /tarc : wart. Ulrich von Türheim 
im Tristan 935 /chalc : manecvalt. Boner 60, 61. dinc: fint. Liedersaal 2, 52 gebreftic : fit. 
Auffallend ist nur wolc:/tolz F”, 25. wenn nicht ein niederdeutshes /tolt dahinter 
liegt, so kann ich nur noch hant: tanz bei Enenkel (Rauch script. rer. austr. 1, 320) und 
hant : kranz Rosengarten 1396 anführen. noch auffallender ist t:z im inlaut, B. 14 gelute : 
eruce, denn nach grammatik 1%, 445 sollen solche reime selbst in dieser zeit unzuläfsig 
sein. indessen bindet unser dichter andere tenues und aspiratg auch inlautend, mantel: 
danken PT’, S und aspirata mit aspirata, gemachet: gefchaffet «”, 9. pfaffen : machen G, 26. 
chufen: fuchen T°, 29. K, 1. jedoch beides kommt, wenn auch selten, im Rolandslied 
vor, bzfanten : vranken 15, 9. 20, 9 und machen : gefchaphen 37, 8. begrifen : (lichen 120. 11.
	        

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