Full text: Papolleren un Kramenzen

Wann Füer un Water sik nau verdingen, 
wat konnt do Menschten für Hülpe bringen? — 
Twors kamen vill Fr ringe ter Hülpe gekaupen, 
van Rhoden fürneimlik en ganzen Haupen, 
mit Güten un Wagen te redden mit Macht, 
se hadden ehr eigenen Liwwens ni Acht. 
De Rhöschken^ mittet, wat Füersgefohr, 
dorin ehre Staad für Johren war, 
Duck) wei mol stickde in deipen Wellen, 
De kann eist van Angest un Raut verteilen. 
Ter Hülpe wor auk de Herr Amtmann gliek do, 
twei Dage me'n selwer im Water soh. 
Wat mügglik wor, hat use Redders vullbrocht; 
Dank Gllen. de ns in der Dank besodjt! 
Bu de Mondag nu balle sin Enge errettet, 
Do Hit ufe Herrgott sin Hiärte erwecket, 
Do feil dal Water, en ganz klein Spierken, 
me konnte 't äwwer mit Freuden mirken. 
Bu ohmeden upp de bangen Hiärten 
un huopeden wider noh ehren Schmiärten! 
Un 't wor wider Nacht, de verlangte ehr Recht. 
Duch wei konnte fchlopen? Et rugget sik schlecht, 
wann 't Water rufchket im eigenen Hous, 
un me hört nix ose Stroumes- un Windesgebrous'. — 
Am Dinstag Muorgen wor't Schlimmste fürbi, 
äwwer 't Durp wor nau lange vam Water ni frie; 
Bit ter Kiärke konnten se fürwarts dringen, 
dür't Water den Lüden wat Warmes te bringen. 
De reipen üm Holt, üm dütt un üm dat, 
im House wor ungen jo Olles natt. 
Bleum? Water stund nau in ollen Ecken, 
im Schlamm do bliwwten de Stiwweln stecken. 
Rhoder. * schmutzig.
	        

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