Full text: Papolleren un Kramenzen

endlik noh dem Kaplon Sch. im schicken, de wor 
Wied un breid ose Düwelsbanner un Speukverdriewer bekannt. 
De kam nu mit sinem dicken Bouke un anderen Jnstremänten 
auk an un bannte den Geist in einen allen Beerbaum, de 
dicht am House stund. Nu wor Rugge im House. Do be- 
dankeden sik de Lüde un gawwen dem hülpreiken Manne auk 
wat Düchtiget midde upp den mieden Weg. — 'Ne Halme 
Stiege Johre leit sik dat Speukedingen ni meih seihn un 
hören un wor balle ganz vergieten. — Upp einmol in einer 
Nacht ging de alle Geschichte villichte nau düller wider laus. 
Do leipen se glik noh dem Köllschken Kaplon, de rei mol 
ehulpen hadde. Ose dei nu ankam, kuckede hei gliek noh dem 
allen Beerbaum. De wor ganz frischk affehogget, un't Holt 
lag nau derneben. Do siägde de Mann: „Seiht Lüde, hie 
hawwe oll2 de Bescheerunge. Ji hat den Beerbaum affe 
hogget, bo de Geist drinnebannt wor; Ji hat en selwer frie 
emacht!" — Nu sing hei de Geschichte wider van vürne an, 
bannte äwwer düttmol den Geist in en Appelbaum; un wänn 
de mol ümmehogget wör, in de Wuorteln, un wänn dei ver- 
fulten, in de deipe Ere. Do fall hei nu wul nau drinne 
sitten, dann me Hit sidder der Tied nix meih van dem Speuk 
te Benkesen gehört. — De Kaplon hadde auk den Geist bi 
Namen ekannt, ik will en äwwer ni sägen, süs könnte mi 
mol wat andouhn, wänn hei wider frie kummen söll. De 
selftige Geist hadde rei im dirtigjöhrigen Kriege Ine Flecht- 
drupp upp dem gielen Stouken in 'nem Beukenheister 
esieten. Do wor hei äwwer mol schlimm anekummen. En 
paar Saldoten hadden em upp sinem kahlen Koppe mit den 
Säbels Fläischk ehacket un auk mit 'nem scharpen Mäss' Teback 
eschnidden. Dat hädde'm, sou vertallten se, sou weih edohn, 
dat hei sik nohderhand ümme Flechtdrupp rümme gar ni meih 
hädde seihn loten. 
' Kölnische Gebiet. * schon.
	        

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