Full text: Papolleren un Kramenzen

„Dat mott duch wull fien en baiset' Gedierze, 
Wat de Lüde upphuckelt^ un versiert^ se." 
Eh de Alle sik konnt' upp de Antwoord besinnen, 
leet sik oll en anderer Dullmätzker^ sinnen, 
Dat wor de Frieder, de grante Knecht: 
„En Hauchstaber, Junge, verstoh mik recht. 
Dat is en Gul, un dein: grad de rechte Patron. 
As ik te Cassel nau stund bi'r Schwadron, 
Do hadden wie einen, den woll neimes rieden. 
Dien schannte de Rittmeister jümmer blaus: 
.Hochstaber verfluchter, wör'n wir Dich laus! —'' 
Jo, Junge, dat woren nan wackere Tieden!" — 
Zunt hadd' auk de Alle ne Utkunft efungen: 
„Wat protelt * 5 Ji Oimels" un dummen Jungen? 
En Hanchstaper wör en Gedierze, en Pierd? 
Dat haww' ik rei lange duch anders eliehrt. 
Dien Rittmeister, Frieder, Hit wul.Hauchtraber' schannt, 
sou werd männ'ge Güte bie't Milletöre nannt, 
Dat Hort ik, bu'k usen Ranschirten 7 koffte 
te Geismar upp der Remontenexsion" ; 8 
Duch .Hochstaper'? Rai, bo Hort ik dat schon? — 
Ru haww'k't! - Roh Münkerkusen, bu me süs hoffte 
De Staad mit dem scheiwen Kirkenthorn, 
bo dat Müllenwaater üewer de Staadmüer flütt, — 
Ji mittet jo wull, wat dat bedütt, — 
To hadd' sik für längst mol en Keerl hünn verlorn, 
De wor wist' ut Rußland o'r Schweden ekummen 
un hadd' gliek bie'm Docter Quatteer enummen. 
Se hüdden studeert upp der Unversetät, — 
äff de Docter dat wull ui meih wietten düt? 
De Docter de moßte sik nu besinnen, 
unger sinen Früngen duch 'nen Grofen te ffngen, 
oder wor't eu Markür? Do behall ik de Wohl, 
en Gros o'r Markür, dat wor hei jo woll. 
Ban Cassel wör hei mol rüewer gespritzt', 
' böses. 2 sich aus den Rücken setzt. * erschreckt. 1 Dolmetsch. 
5 schwatzt Ihr. 0 alberner Mensch. 7 ausrangirtes Pferd. 8 Auction.
	        

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