Full text: Papolleren un Kramenzen

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Twölw Padens' bad hei, ollerbüste, 
de brachten Kürwe vull un schwor; 
freuhtiedig kamen olle Gäste, 
De Dischk un Steuhle woren ror. 
Hans spannt de Güle für den Schlidden, — 
t'wor Winter un de Schnei lag hauh, — 
lad upp, wat drinn nu konnte sitten, 
Un nu man jüh! Upp Usseln tau. 
Blous fiefmol laggen se im Graben, — 
Ein Heidölwken* kam in Verlüs, 3 
Dach nahm et wider kennen Schaden, 
Se fungen't nach, gesund wie süs. 
Na, endlik kamen se ter Kerke, — 
Do hoffte me dat Twillingspoor, — 
Un noh'm vullbrachten heil'gen Wirke 
Terrügge, bu't ball' Obend wor. 
To fing Juch an en lustig Liäwen, 
Ne gor vergneugte Kindelbier. 
Wat Kück' un Keller konnte giäwen, 
Dat soh me upp den Dischken hier. 
De Gäste leten sik nit neid'gen, — 
en blenden Hund werd fällen fett, — 
Drümm langte tau mit Paut' un Handgen 
en jeider, wat grad für em stett. 
„Bu lang nu Speck und Krut utbliewet!", 
sau fluspert hie un do eil Gast. 
Do kümmt de Schüttet! Olle griepet 
un ragt dernoh mit graitter Hast. 
Potz Blitz! bu wor de Hannes flink! 
leet düttmol sik nit oiwen: l 
„Nu kümmt mol anders Juch dat Diirg! 
Zunt konnt Ji auk mol täuwen!" 5 
Pathen. 2 ungetanstes Kind. 3 Verlust. 4 anführen. 
2 
5 warten.
	        

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