Full text: Papolleren un Kramenzen

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Doch Hähnen sollen nit meih sin 
un Menschken noh en kummen hin, 
Bo sei sau lange Tieden söhn 
de Sunne am'me Heewen stöhn: 
Sau was et proffezigget. 
Nu gung emol dat Döchterken 
Sau wacker os'en Engelken 
vam Schluotte raff spazeeren 
un didd sik wööst oerfehren, 
Os'et 'neu Mann säht pläugen. 
Et nimmet sachte drupp den Mann, 
De jährt un krieschked wat hei kann, 
Un Perre, Plaug un Olls derbie 
In erre Schärte, denke Di, 
Un schlipped et in de Stoowe. 
Gutz säget et: „Leewe Motter, süh, 
Wat hawlv' ik närrsckke Dinger hie! 
Wat söllen dat für Deerken sien? 
Sei wooren te buuten im Sunnenschien." 
Et satt se up de Ere. 
De Motter schrigget: „Brave Kind!", 
Bobie sei graute Thränen grient, 
„Tat is der kleinen Lüde Mann, 
Den lange wie gefrochtet Hann, 
De wällen uns verdriewen." 
„Ach Motter," reep dat Kind in Naut, 
Bobie auk et in Thränen flaut, 
„Dann is jo ümme unse Tied, 
Un unse Enge is nit wied; 
Sau mott, sau sall't jo kummen!" 
Drupp is dann auk in enner Nacht 
Dat Schluott mit oller siener Pracht 
Berschwungen, un der Hähnen Oort 
Is sidder nü terrüggekohrt, — 
Me säht noor erre Gräwcr. —
	        

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