Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld

€ wir nichts begehren - alles Geschöpf ist ) 
( uns außer Ihr auch unnütz und ein Tod.) 
(Hungert uns, so eßen wir von Ihr- als) 
(unserm Manna, beides geistlich und leiblich.| 
ASind wir schwach und kranck, wir kennen) 
^keinen andern Artzt noch Ärtzenei als Sie,) 
^Sie ist gar das Leben unsers Lebens wor-§ 
i den, in Ihr leben-weben und sind wir. ) 
(Sie zeiget uns auch Ihr freundlich Ange-) 
(sicht, wenn wir reines Herzens und Willens ) 
(sind; in Ihr sehen und finden wir GOTT) 
(in Dreiheit und Weißheit- hochgelobet üt| 
(Ewigkeit Amen! Sie machet uns in Ihr) 
(auch schon selig hier auf Erden, denn Sie) 
.(ist Gottes Himmel in uns, darinnen ER ) 
^wohnet. In Summa keine Zunge kan aus-§ 
(reden- was wir in der Liebe haben, welche) 
(JESUS in uns ist. Er will auch unsere) 
(Herzen allein besitzen,und fodert einen lau-) 
i tern Und dünnen Willen in der Liebe, mit) 
(welchen Er sich vereiniget. Der eigene) 
(Wille ist sein Feind, welchen Er auch haßet,) 
(denn er hat den Satan zum Buhlen; wie-) 
(der welchen Jesus stets Krieg führet- und) 
x fodert von uns, daß wir unter seine Blut-§ 
^ Fahne schwören, und den Satan ewig absa-) 
(gen, und wieder ihn mit zu Felde ziehen,) 
(da wir unser Leben nichts achten, und von) 
(uns werfen, und Jesum*dafür gantz an-) 
(ziehen, und damit aus der Natur komm, ) 
(und an Kräften am inwendigen Menschen) 
(annehmen. Anbei, welches wunderbar, ) 
(dem Feinde wiederum abjagen, was er uns)
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.