Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld

(da das Waitzen-korn Kraft in ChristoA 
(. anziehet; in welchem der Wille starck wird,) 
( gegen die Anfechtungen des Feindes in Geist I 
(und Fleisch zu stehen/ welches vom inwen-^ 
^digen Menschen zu verstehen ist. Der* x 
^äußere Mensch stehet in Christi Tod/ da- { 
| raus ein neues Leben grünet. | 
5 Was die Station anlanget, wollte ich nichts 
Lrathen im Aeußern etwas zu andern, son-Z 
(dem sich nur mit allem in Gottes Willen i) 
(.einzuwerfen, daß Er uns in dem instehen-) 
(den Feuer vollenden möge, welches nicht *) 
(geschehen kan, wir stehen GOTT dann) 
(stille, und laßen Ihn mit uns machen, ) 
(Wollet das Wort in unsere Briefe mit ) 
(gläubigen Herzen betrachten, und in De-^ 
E muth euch damit in Gott gebahren, als ) 
^einem köstlichen Samen der Geburt von 2 
Loben. EwLieben wird in sich mehr finden, j 
(als gefraget worden; und dafern sich einiges 
(Dunckelheit im Verstände ereignen sollte, 1 
( so dencke man daß die Obskurität im äußern ^ 
(Menschen ist, welcher der Perlen nicht ) 
( wehrt ist; er kan sie auch nicht exiairen^ 
(oder nehmen, er muß nur als ein mühsa- J 
|mer Knecht darnach graben, und seine Ar-) 
(beit gehöret Christo in unserm inwendigen^ 
(Menschen, der ihm zukomen läßet was er) 
(will, auf daß er mit Gottes Gaben nicht) 
(prange und hoffartig werde. Also ist auch) 
(von obigen Worte zu gedeucken, da von ) 
(dem göttlichen Waitzen-korn gedacht wird,) 
^ob die Vernunft sich dabei ledig befände, {
	        

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