Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld

(worden, und die Mutter der Gebahrerm) 
Lin Christi Tode erstorben, die Seele erst) 
A fruchtbar machet, daß sie das Kind der | 
L göttlichen Verheißung (Gleichheit) ausm^ 
L Feuer ins Licht gebühre; die Rede ist nun^ 
^von dem unreinen Feuer der Seelen, darin « 
|sie den Satan zur Herberge hat, welcher, H 
(wenn er die Gestallten dazu gestellet fin-H 
f det, gern einen Lucifer aus der Schlangen $ 
Lgebieret. Ew Lieben habt den lieben Brü-Z 
(dem zu dancken, daß sie, euch mit einem Z 
(fremden Geiste schwanger sehende, euch in) 
(Zeiten davor gewarnet, und denselben ber-^ 
(abscheuet. Es ist euch keine Schande, wenn^ 
$ ihr denselben von euch thut. s 
| Gott gebe euch dazu viel Gnade! f 
(<JVr Weg zu der Vereinigung mit Gott§ 
(^ in Christo, ist sehr einfaltig und kind-Z 
(lich-dermaaßen, daß man einem denselben § 
(nicht zu sagen bedarf; er ist aber mit Dor-A 
(nen und Disteln des Teufels bewachsen, £ 
A wodurch sich der Wille unannehmlich hirr-A 
(durch führen muß, wenn der Zorn Gottes^ 
(gleich derbe darein schlaget, und der Satans 
( die Hölle oder Turba in Sinnen und äußern F 
(Gemüth anzündet. Hierwieder ist nichts^ 
(anders zu thun, als * das Gebet fleißigA 
(üben, und da der Treiber keine Muße darzu) 
(verstatten will, muß man ein Stündlein§ 
(auskaufen und stehlen, wenn es auch bei) 
(Nacht sein sollte. Diese * Gebete des.) 
(Geistes sind ein Ausgang aus sich * 
(selber, und ein Eingehen in GOTT,^
	        
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