Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld

LAngst denFuncken des Glaubens wiederum) 
Lin sich aufschlagt, und Gnade bekvmt, aus) 
L der Hollen wiederum auszudringen, wel- ) 
I ches doch den allerwenigsten gelinget, da) 
§'der ^atan das Gemüth mit seiner Grim- < 
^men-Naße imer auslöschet. Da hingegen^ 
^der Glaube im Lichte, das höllische Setter j 
^und dm Satan mit seinem Brennen im- § 
^merzu auslöschet; daraus dem Geist ein | 
L mächtig solides Erkantniß im Gemüthe auf) 
k gehet, an dem Perlen-Gewächs des Lichts ) 
Ldes Glaubens, darin die himlische Weißheit) 
Adem Gemüth einleuchtet, und Mtsterium) 
^ Magnum in der Seelen aufschließet, da * 
? Liebe und Zorn in einem Gewichte stehen,^ 
/in einem Wesen; welcher essentiale Grunds 
E nicht kan beweget, weniger umgekehret noch | 
L zerbrochen werden - ER stehet wieder die) 
L Höllen-Pforten feste. Welches der Felß in) 
L Petri Bekantniß war, darauf unser liebste) 
L Heiland uns zu einer Gemeinde im Geiste) 
Abauet. Was diesen Grund nicht hat, be-) 
L stehet bor Gott nicht, und halt keine Proba) 
| im Feuer, und ist nur ein aftralisch ) 
L sectirisch Werck, welches unter der Turba i 
| stehet, und sich selber zerbricht. ) 
L (§ure Zuschrift brachte einen ftnstern Geist ) 
| w mit, womit das Gemüth in eine schwere) 
k Arbeit gekomen; Gott wolle euch Von dem-) 
L selben in Gnaden helfen und retten! Es) 
§ gehet euch wie ihrer vielen, daß ihr im ) 
LFeuer-Grund unbeschnitLen am Seelen-) 
^Menschen geblieben, und darum ohne des)
	        

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