Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld

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C in die Hand nehmen, und lieber sterben ) 
(wollen, als diesen Gift in den Willen ein-) 
(laßen und schwach werden wollen. Liebster) 
(Bruder, dieser Ernst bricht durch Hölle ) 
|imt> Tod, und kan vom Feinde nicht gehal-) 
£ ten werden. Wenn wir dieses nur mercken, ) 
(was für eine Kraft in uns liegt, die <m*) 
»JESUM glauben, so sind wir muthig,) 
fund wecken sulche auf, und gehen damit ge-) 
(tröst gegen alles an, was uns im Streit) 
(begegnet, da, me starck das Feuer wird, ) 
((durch des Feindes heftigen Gegenstand, ) 
(daß uns düncket, wir waren mit Leib und) 
(Seele in die Holle verschlungen) wir den-) 
(noch allezeit siegen, die ob den Glauben ) 
Ehalten, welcher sich an dem Iah hält, wel-) 
(ches des Geistes Feldzeichen und Fähnleins 
( Christi ist, welches wir im Auge des Geistes") 
(halten, da unser Kriegs-Oberste und Kö-) 
(nig Treu und Wahrhaftig heißet, und die) 
( Wahrheit selber ist, womit wir wieder des fr 
(Satans Nein und alle deßen falsche Lügen-) 
(Kräfte angehen. Wie es in diesem Streite) 
(hergehet, deutet der H: Geist in Johanne) 
(Apoc: 19. da v: 11 der Held im Streit auf) 
(einem weißen Pferd sitzet, welches die We-) 
(senheit der Liebe andeutet, in welcher sich) 
(unsere Seele feuriglich anzündet (denn tm*) 
(ser Streit ist Jesu Streit, und Jesu Streit) 
(unser, dahero man promiscue redet) wel-) 
(ches die feurige Augen der Tinctur andeu-) 
(tet, mit Blut besprenget, und ist ein heilig) 
(Feuer, in welchem keine Turba ist, son- ) 
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