Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld

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C <^hngeachtet Ew Lieben schwächlichen Ge-) 
Muths - Zustand/ ist uns deßen Geist) 
(der Liebe doch besonders angenehm, zumahl) 
(da man denselben nunmehro unter der ) 
(theuren Geselschaft der lieben Brüder sin-rk 
(det. Man hoffet zu dem lieben Gott, die^ 
( göttliche Lieve werde die liebsten Brüder an ) 
Einander starcken, und im Glauben aushe-) 
(ben, daß sie alle Blödigkeit und eigene Un-I 
(würdigkert ablegen, und ihren Geist recht % 
(feuriglich in der Liebe anzünden werden, ) 
(und also im Geiste gewafnet, alle Macht) 
(bestreiten und gefangen nehmen, die uns) 
(schwach und blöde machen will. Der liebsteZ 
E Bruder ist nicht schwach, dieweil wir unsL 
( an deßelben Geist in den Briefen stets auftz 
(richten können. Dahero man Gebrauchs 
Evon Gottes Gnade nehmen muß, welches 
(Seine Liebe ist, die sich in Christo in uns) 
(emgesencket hat; diese müßen wir in uns in) 
(den Gebeten, stets erwecken und feuriglich) 
(anblasen; womit wir Gottes Ehre in uns) 
(verherrlichen, und darauf als auf einem 8 
(Felsen fest stehen, und glauben^ daß dieses 
(Gnaden-Kraft in uns starcker ist, als der^ 
(Satan mit allem seinen finstern Gespenstes 
L welches keine Macht hat, als die nur ihmZ 
§ geben. Diese Macht des Teufels ist nur) 
3^ eine zauberische falsche Magia, und hat ) 
(keine Würckung, der Mensch laße sich dann) 
(bezaubern, welches geschiehet, wenn man) 
(die finstere Dinge ins Gemüthe einlaßet; ) 
(darwieder wir kämpfen, und unser Lebens
	        

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