Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld

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42 & 4-11 ^ *•*<?*) 
C@ott in den Gebeten ist, welchen wir je) 
^langer je mehr anziehen, daß wir in Jesum) 
gantz gekleidet werden; da ER uns auch) 
außer den Gebeten gegenwärtig ist, ) 
wie sich mit der Zeit und Uebung ) 
: f finden wird mit Gott. { 
(A^ruder N: ist seelig, daß er zu kämpfen) 
und streiten bekomt; Gott stehe ihm) 
(bei und verleihe ihm Ueberwindung und ) 
(Sieg. Er muß sich unannehmlich an allem) 
(Licht halten, welches ihn umstrahlet, so) 
(wird er den Unterscheid zwischen den gött-) 
(lichen und Stern-Licht in sich bekommen,) 
- zumahl SOPHIA eine keusche Jungfrau) 
rst, Welche vor aller Annehmlichkeit der) 
Creatur fliehet, und heißet: Noli me tan-) 
^gere. (Rühr mich nicht an.) Wenn wir,) 
(aber reines Herzens sind, da durchdringet) 
(Sie unsern Geist mit ihrem süßen Licht; ) 
(der äußere Geist muß den Mund aber dafür) 
Zwischen, und darf die göttliche Süßigkeit) 
(nicht schmecken, sie geboret dem inwendigen) 
Menschen. Wenn dieses ist, " $ 
ist Sophia unsers Geistes Leben, ^ 
die uns ewig beibleibet. ) 
UOTT giebt uns Seinen Geist, wenn) 
wir Deßen empfänglich sind, und wenn - 
(wir Gottes Geist in uns haben, führet Er) 
(uns den Weg in alle Wahrheit, so das ) 
(rechtschaffene Wesen in Christo, und Jesus ) 
(in der gläubigen Seelen Selber ist; auf) 
(-IHN als Wesen bauen wir uns. Wir) 
| haben kein ander Ziel unsers Suchens )
	        

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