Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld

(PACJFJCJ, saget unser liebster Heiland) 
l denn sie werden Gottes Kinder heißen,) 
(Matth: 5. göttlicher Natur, deren Ge- ) 
(würck ist, daß sie den Frieden in ihr selben) 
(machet/ und die Feindschaft auch in ihr sel-^ 
(ben zerbricht. Welchen Grad des Glau-1 
(bens Paulus in sich erreichet, und damit) 
Ein Jesum, den Spiegel der Weißheit sehen) 
(können, Eph: 2. und bis wir hieher komm.) 
(lieber Bruder, ist kein beständiger Friede) 
(unter Brüdern; man siehet die Fehler wohl) 
(woran es liegt, aber in sich siehet man ) 
( nicht, daß der Balcke und die größeste ) 
-.Schuld in uns liegt. Es ist der gemeine) 
(Fehler, daß man mit dem ausgekehrten ) 
(Auge in andere Seelen siehet, ehe man i 
(daßelbe in sich gereiniget hat, und das Hertz) 
( in der Liebe einfaltig worden. Wann die-) 
(ses ist, können wir an allen unsern Brü-) 
(dern lernen, selbst an dem kleinesten Kinde) 
(unter ihnen, und wandeln in Furcht unter) 
(ihnen, damit wir ihnen keinen Anstoß oder) 
(Aergerniß geben mögen; und wenn ihre) 
(Liebe uns dann, ungeahndet unsers Bösen) 
(unter ihnen paßiren läßet, dancken wir dem) 
(lieben Gott für diese Wohlthat, und er-), 
^kennen mit demütiger Ehrerbietung die ) 
(Gunst der Brüder. In diesem führet man) 
(als Glieder Eines Leibes, einander seinen) 
(guten Willen ein, daß je eines aus dem) 
(andern Kraft nehmen, und in einander ) 
(wachsen kan am Leibe Jesu. Welches man) 
(sehr gut gefunden; und nöthig ist, wenn)
	        

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