Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld

I welches Gott im alten Bund mit dem A 
L Opfer-Dienst verbilden wollen. An HoltzI 
Amangelts einem wahren'Anbeter im Geist- 
Z-und Wahrheit nicht; er hat deßen gantze- 
^.Waldungen in der Natur, und darf es nur- 
» umhauen. Es sind die aufsteigenden wil-- 
^den Sinnen undGedancken, die sich wieder f 
^,das Erkantniß Gottes im Gemüthe erhe-'j 
£ktt, deren man also im Glauben mächtig ) 
Lwird, und ins Feuer Gottes wirft. Da) 
Fünfer äußern Geist so wohl als der innere,) 
x-zum Dienst Gottes aptabel wird, welches- 
Aden Kindern Gottes ein großer Seegen ist,- 
Adaß auch ihre äußere Natur also wiederum- 
» bei Gott nutz wird (welche sonst ein der- - 
Awerflich Holtz ist) und durchs Sterben mit- 
^JESU wiederum in Gott komt, und nach) 
x ihrem Grad mit geheiliget wird. Es heißet) 
l darum: Bittet (um den H: Geist) ) 
A grabet der göttlichen Eßentz nur immer) 
weiter nach. Die Arbeit zwar stehet- 
A nicht in der Seelen eigenen Würcken, son-- 
Adern daß sie dem Hr Geist still halte, wel-- 
Acher sich im Lichts-Grunde im Herzen, ttr| 
^der Unannehmlichkeit unsers Willens (so- 
(das jungfräuliche Gebühren heißet) anzün-) 
(det, und in unserm Willen in die Seele) 
(.fahret, und den Schatz der Eßentz auf- ) 
(.'schließet, und zündet unser inwendig Ge- - 
Lburts-rad damit an. also daß es aus Gott)
	        

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