Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld

4gestellten Ziel, zum Heil unser aller, aus-)) 
4geführet hat, also soll es Ihm nun auch in) 
4 dieser Besuchung des H; Geistes gelingen;) 
4 der Satan kan es nicht wehren,'was er ) 
Aauch thut. Gott stellet seine lieben Kinder)? 
^zu diesem Ende, in ihrer natürlichen Ge-!§ 
4 stallt dar, voller Schwachheiten, auf daßf 
4 sie zuletzt klarlich sehen und erkennen ler- A 
4nen mögen, daß die bißherige Kraft, die sie) 
4 erhalten, nicht der Creatur eigene Geschick) 
Llichkeit und Vermögen, sondern totaliter) 
4 der Liebe Kraft ist, welche Sie ihnen ein-) 
4 geslößet, und damit ihre Seelen getran- ) 
4 cket, und mit solcher süßen Milch ernähret, | 
xauf daß sie nun von Herzen demütig wer-)? 
4 den sollen. Gott selber lüstet sie in ihrem % 
4ersten Natur-Kleide zu sehen, auf daß ) 
4 essentialiter im Licht erscheine, was der I 
4Liebe Kraft und Tugend sei, welche ohnej 
4ihr Contrarium nicht erkandt werden mag,) 
4auf daß Gottes Lob aufgehe. Die lieben) 
4Brüder wollen Gott fleißig anflehen, daß) 
4Er ihre Augen mit heiliger Schaam decken)? 
> wolle, auf daß sie einander als Engel Got-)? 
Ites betrachten mögen, unter der thierischen ^ 
^Grobheit, welche von außen erscheinet. § 
4 Der Hr Geist zeiget, was die lieben Brü-H 
4der bißher ungleiches an einander gesehen,) 
4mit dem finstern Auge der Natur, daß in) 
4 der Schädlichkeit stehet, gesehen haben; ) 
4 daraus dann imer Verweiterungen gekom-) 
4 men. Was aber mit dem inwendigen) 
4Herzens-Auge, als aus dem einwesigen )
	        

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