Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld

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x göttlichen Leben dienet, nie ermangelt; ) 
Laußer der Demuth aber sind wir Kinder) 
kder Natur, welchen Gott nur abtheilige ) 
§ Gaben giebt, welche sich verthun laßen. ) 
§Mit ihr, der heiligen Demuth, werden wir 
kim Geiste hoch geadelt, da nichts berdam- 
Aliches mehr an uns ist, und uns nichts von 
/ Gott scheiden mag, denn ihre Tugend ge-) 
/ het durch alles, und vertreibet alles Böse,) 
Awas die Seele von Gott zurück halt. ) 
EGlaubet, lieber Bruder, einfältig an das) 
s Wort, und anneiget euren Geist nach der) 
khimlischen Mutter der Demuth; Sie wird) 
keuch nicht von sich stoßen. Hat Sie sich) 
Sdoch bißhero mit allen unsern Brüdern so) 
kschmertzlich gebohr n, wie sollte Sie sich | 
/dann vor ihnen verleugnen können? Kei-) 
| nesweges; nur daß man mit züchtigen ) 
^ Herzen zu Ihr nahe, ) 
^ wie sich mit Gott finden wird. ) 
kA^ei Uebergebung der Kindern an Gott,) 
werden Ew Lieben finden, wie in der) 
kKraft der Unannehmlichkeit des Willens,) 
kstch das Geist-leben anzündet, da man 
Pirach Gott sehnet * als nach seinen ewigen^ 
A Ursprung. Auch habt ihr wohl gethan,) 
/ sie zum Gebet zu ermahnen, so können ) 
) ihnen Anderer Gebet helfen, und zu gut) 
l ko men; denn es ist gewiß, so bald man in ) 
f den Geist des Gemüths komt, komt man in) 
k die Gemeinschaft der Gläubigen, deren al-) 
t kt Gebete Ein Gebet vor Gott sind. Selig * 
§wer von Jugend auf hiezu angeführet wird.)
	        

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