Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld

und welchen der Hr Geist selber in uns 
erwecket und aufhilft/ und unser kindlichi 
Gebet und Seufzen zu Gott starcket, dar 
. wir, die etwas haben, stets mehr und mehr! 
^von Gott empfangen/ und wachsen also im 
> Christo, als in unserer Leib-Mutter, in 
r Gestallt und göttlichen Wesen und Natur, i 
/ da aus dem kleinen Füncklein ein großes f 
(Feuer wird. Des Glaubens Art ist, daß) 
(er sich don der irdischen Natur stets reim-) 
(ger, nach dem Zeugniß Act: 1.5, 9. und im) 
E Willen absaget Allem, was Natur ist und ) 
€ hat. Mit diesm wird er in Christo starck, ) 
§daß wir die Natur baüdigen können, und) 
| mit einer kleinen Kraft eine größere bestrei- i 
) ten Md besiegen, davon Jesus deutet Luc:) 
• 14r 26 -33, nur daß wir Glauben a n ) 
/GOTT haben, welcher v: 34. unser Sal) 
(Saprentiä ist, Hamit wir alles würtzen. ) 
^Er läßet keine Ruhe im Fleische; das) 
Fleisch istrsem Tod. Wenn er iw Geiste) 
rage wird, stehet er vor keinem Dinge an,) 
wie groß es ist; selbst thut er dem Himel-) 
l reich Gewalt an, und ringet mit Gott, bis ) 
>er überwindet. Der liebe Gott wolle) 
| Ew Lieben Glauben starckcn! ) 
(<Mr ftid auch unter den lieben Brüdern,) 
E -O im die Schule des Hr Geistes gekomen,) 
(daGott uns Sein Geheimniß lehret, und) 
( uns Jesum - die Lieche - verkläret, was Er ) 
(für uns gethan, urld aus unverständigen) 
(Knrdern verständige'Söhne und Töchter ) 
( machet, eben wie aus den Jüngern Christi f
	        

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