Full text: Zuruf an seinen Brüdern

WiiX'ZiCfK'SuL 15 iMiswosit« tf*s<!®sa»$! 
"Muth alleliebenMorgen indas aufgelegte^ 
-Tagewerck eingehen, und uns in Demuth^ 
Freuen, wenn wir uns von allen Seiten miv 
-Kampsund Streit Angst und Noth umge' 
Pen sehen, da wir unsern theuren Vorgab 
i^ger, nachseiner gnädigen Zusage darin mit^ 
^uns haben, alle Tage und Stunden bisans. 
Mde aller für uns bestimmetenLelden, die^ 
.nicht wehrt sind derjenigen hohen Seelig. 
Atzit, zu welcher mr berufen sind. > 
Heiden bisherigen vielen Bedrangnißen,? 
W haben wir den mächtigen Beistand der-- 
Mebe sehr wesendlich empfunden, und sind) 
^dadurch stets zu anhaltenden Ernst, Treue) 
^und Standhaftigkeit ermuntert und gestar) 
ßtt worden. Dieser Hülfe kan man sich) 
Avon Ihrer unveränderlichen Treue zuver) 
^sichtlich getrosten, w»e mächtig der Gegen) 
.saß des Zorns auch auf allen Seiten sich er) 
-zeiget, uns aber im Vertrauen zu unserm? 
-gütigen Gott nicht schwachen kan; sondern ? 
-unserm Glauben stets neue Species zur Am 
rzündung sein muß, daß er sich so viel mehr' 
ä m Gott aufhebet, obschon eine Angst und^ 
! Noth der andere die Hand bietet, so daß wir^ 
, stets als eine Sehne auf« Bogen gespannet^ 
Pinhergeheu, und uns damit in Aengsten geH 
-bahren lernen; welches der seeligsteStands 
äst,worin das inwendige Gewächs am kraf^ 
tigsten fortgetriebenwird, und unserGeijK 
-dabei empfindet,daß es einlauterKraft-ge^ 
-bahren, woraus die himlischen Kräfte und^ 
Fruchte des ewigen Lebens ausgrünen, da)
	        
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