Full text: Zuruf an seinen Brüdern

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demselben wieder aufheben möge; Deßen? 
jerbarmende Güte man ihn empfielet. ? 
ottes Liebe ordnet alles zu rechter Zeit,F 
die wir gerne im Kleinen und Großen^ 
Fgelaßentlich erwarten, und in unserm ver^ 
ordneten Tagewerck unterdeßen unermü^ 
det fortarbeiten, auf daß wir in demselben) 
bis ans Ende treu erfunden werden mögen,) 
durch den göttlichen Beistand. Aus uh 
^verdienter Gnade hat uns Gort dazu beru^ 
^fen und außerwahlet, und Selbst durch dem 
iH: Geist, das angefangene Werck im In) 
^wendigen in uns fortgesetzet, zumAufkonn 
men und Durchbruch Seines Liebe-Reichs^ 
in der Menschheit,wieder allen Gegenstand^ 
des Fürsten der Finsterniß, welcher seinen^ 
Raubschloß in derselben aufs äußerste zu beZ 
haupten trachtet; er wird aber endlich mit^ 
« Schande und Spott in den Abgrund zurück) 
weichen müßen, aus welchen er zum VerderH 
chen heraufgestiegen ist, wenn unser Thron-^ 
^Fürst JESUS mit voller Kraft und Ge) 
^walt sein armes Geschöpf, welches IHM«',; 
der himlische Vater gegeben hat, aus der/ 
^Stricken des Feindes erlösen, und als fein- 
erworbenes Eigenthum allein beherrschen) 
-wird; wie Er bereits in seinem kleinen Hauf^ 
Üein thut, welches unter Creutz und Leiden? 
^im Verborgenen anwachset, wom der Trei) 
ber wieder seinen Willen mitwurcket, und) 
/das paradiesische Gewächs als die erste gött f 
Piche Bildniß befördern muß. Gott seif 
fDanck, der UNs aus dem großen Contrario/
	        

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