Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld (Zweites Bändchen)

Liebe-Meer getauft und tinairet werde; 
wodurch man seiner selbst im Aeußern ver 
gißet, und mit dem Gemüth unannehmltchA 
über alles hinschwebet, und nicht mehr in? 
.den Leib speeuliret. Heißet im übersinn- 
' liehen Grund im Gemüth mit Gott wan 
deln, und dem inwendigen Menschen leben;| 
|wo das Gemüth in Gott starck wird, davon) 
It>ie Sinnen Gottes Kraft schöpsen, welche^ 
i man durch Imagination in den äußern Leib, 
^einführet, wenn ein Glied kranck wird. 
§ Welches die allerbeste Medicin ist, welche 
l-man würcken läßet, und die Imagination 
^eigener Annehmlichkeit nur aus der Quahl 
^herausziehet, weil eine finstere Magie da- 
^rin, des inwendigen Menschen Gift und 
^ Tod. Im Seelen - Grund (wohin unsere) 
^inwendige Sinnen nur gehen) scheiden sich) 
? Gottes Liebe und Zorn in Princivia gott-H 
lichen Wesens in uns; heißet göttlicher ) 
^ Natur theilhaftig werden, wo dieEßentieNi 
l-Seelen und Geistes nun in einander wür-- 
?cken, und der Glaube nun seine rechte Ma- 
^teriam hat, worin er brennen kan, und in) 
^etttem ringenden Spiel der Eßentien stehet,) 
^welche sich nun also in einander gebühren,) 
^ durch alle Gradus des bimlischen Feuers, z 
wo es dem Drachen gillt, der als ein Un- 
rath in allen Feuern geschieden wird, und 
seines Bleibens in keiner Gestallt der See 
len mehr ist, weil er einApotlion undVer- 
k derber der göttlichen Eßentz, welchen die ^ 
l himlische Gebühr - Mutter ausspeiet. So^
	        

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