Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld (Zweites Bändchen)

was in ihm aufkömt, welches man nicht) 
einfolgen muß; dem Satan ist nicht zu ) 
trauen, er ist ein Betrüger. Was eure) 
natürliche Gaben anlanget: quälet euren) 
Geist nicht mit vielen Wort-sprechen im) 
Gebet, Gott siehet aufs Hertz; der Zöllner) 
^konte nur F Worte machen, welche ihm derz 
?H: Geist beten lernete, mit welcher Fünf- > 
k Zahl, so im Geist die Liebe ist, Gottes Ei-I 
(genschaft, er Gottes Hertz traf, und gieng) 
kvom Herzen zu Herzen. Des Pfarisaers) 
^Gebet hingegen, ob es wohl voll Danck zu) 
schiene, erreichte Gottes Hertz nicht,! 
^sondern verschwand in der Luft, weil ers- 
^auch aus seinem Gehirn geschöpft hatte; 
^im Inwendigen war es geschöpft aus dem' 
^ verderbten Seelen - Feuer eigener.Liebe, ' 
4. worin Gottes Zorn mit dem eigenen Rechts 
L stehet, und heißet: ein Drache und Anklä 
ger seiner Brüder. Zuletzt, wenn ihr im. 
LGeist mit GOTT lernet sprechen, bleiben) 
Aalle äußere Worte zurück, wie euch die Er-) 
Währung geben wird. - ) 
^6sOTT hat ein Ziel, mit der euch über-!? 
| ^ kommenen Pein, euren inwendigen * 
EMenschen damit auszuschließen, daß er zur' 
E Herrschaft über den äußern komme. Wel-' 
^ches ohne solche Noth nicht geschehen kan;)! 
^je nachdrücklicher sie nun an den Mann . 
§komt, je naher Gott der Creatur im Ge-? 
kmüth wird, welcher uns die Angst-Pforten) 
A zersprenget und öfnet. Warum ihr euch) 
Hnun mit Aengsten gebühren mäßet, bis ihr)
	        

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