Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld (Zweites Bändchen)

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L findet. Sie aber kennen Christum noch) 
L Seine Jünger nicht; warum man Geduld) 
^haben muß mit den Unwißenden, und sie ) 
L tragen: Vater, vergibs ihnen, denn sie s 
^ wißen nicht, was sie thun! bath Christus 
^ am Creutz; also auch wir. Verstünden 
^die guten Leute den Tempel Christi, Joh: 
^2, 2i. — i Cor: 6, 19. sie würden Steine) 
LHoltz und Kalck nicht für Gott halten, ) 
Lauch die Seligkeit nicht an Brod und ) 
LWein binden. Hatten sie den Tempel) 
A Christum in ihren Herzen offen, wir woll-) 
^ten uns bon ihnen nicht entziehen, sondern 
^ sie suchen, wenn sie auch am Ende der Welt > 
^wohneten, und alle Kinder Gottes mit 5 
^uns würden ihnen zulaufen. Denn wo sich) 
LGOTT in einem Geschöpf offenbaret, daZ 
Ldarf man nicht mit einen Ochsen-stab die7 
L Gemüther her zu jagen; denn wo das Aaß^ 
List, da versamlen sich die Adlers, saget 
L Christus. Der Tempel Christi muß es 
^-thun; keine Kirche oder Hauß ist in Christo 
^ Etwas, sondern eine neue Creatur, die £ 
\ dm Leibe Jesu Christi stehet, als ein Glieds 
L des Leibes, wo die Glieder dom Leib ihre^ 
^ Kraft anziehen. Das heißet Christi Fleisch 
E eßen und Sein Blut trincken, welches die 
^Jünger schon vor Einsetzung des Abend- 
^ mahls mit Christo gethan, als Joh: 6 zu 
L sehen, und bon welchen Eßen Christus den 
§ Juden geprediget; keinesweges sie sorciret, 
L mit Ihm das letzte Oster-Lam zu eßen. 
L Welches ein jeder Hauß-Vater mit den ^
	        

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