Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld (Zweites Bändchen)

C Angst mm fine Thür -er allerhöchsten Er-) 
Equickung sein, bis ihr im äußern Welt- ) 
§ Reich ausgedienet, und zu tieferer Arbeit) 
|im Geist in Gottes Haußhaltung werdet ) 
I bequem werden. Also muß das Licht m$£ 
Idem Feuer wachsen, wo ihr dann zu einen) 
Inoch höher» Grad der Seligkeit kommen ) 
^sollet, wo Gottes Licht aus eurem Herzen) 
Lin andere bedruckten Herzen soll leuchten; ) 
i weil Gott nun den Lichts-Himmel in uns) 
ausschleußt, worin sich die göttliche Kräfte) 
gebühren, wo man hinfort Speise würcket,) 
die nicht vergehet, sondern die da bleibet in) 
das ewige Leben Joh: 6, 27. und wachset) 
an dem inwendigen Menscben von Kraft zu) 
Kräften. Wo der Mensch Gott nahe ) 
komt, und die Kräfte wieder ausgebieret,) 
in dem männlichen Alter Christi der him-) 
tischen Ehe mit Sophia Eph: 4,13. ) 
Gott gebe, daß ihr euch hierin faßen mö-) 
Eget, was wir schreiben. Wenn euer inwen-) 
Idiger Mensch zu Kräften komt, daß ihr mit) 
I Christo im Geist eßen, und Abendmahl ) 
Ihalten könnet, Offenb: 3, 20. so wird Er) 
I euren Geist aufheben, und aus den Bil- f 
Idern und Ceremonien führen, daß sie selbst) 
Evon euch abfallen, und euer Gemüth nicht) 
k mehr drucken können, weil man einen Ge-) 
E wißens- Zwang daraus gemacht hat, gantz) 
£ wieder Christi Einsetzung; wie sollte eine t 
I hungerige Seele dann einig Labsal darin ) 
Ifinden können? und ist der äußere Gottes-) 
I Dienst dadurch auch eine Last und Creutz )
	        

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