als der Spiegel Gottes im Herzen Jesu, )
der Jungfrauen, so das Ziel und Ende un-)
sers Glaubens, des Geistes Vollkomenheit,)
^und der Seelen Seligkeit ist, und die Cro-)
^ne des ewigen Lebens heißet, welche denen £
Abereitet ist, die Christum lieben und um £
Ades Himmelreichs willen sich beschneiden, i
A gleich Ew Lieben thut. Und siehet man, §
(wie sich Gott so wett zu dem Menschen he-)
(runter läßet, und dein begehrenden Willen)
(nach seiner Buße von den todten Wercken,)
Lin das Seelen-Feuer Sich einergiebt, da-)
f mit er in der Liebe Christi soll bekleben, bis)
daß das Hertz in der Gnade fest worden; £
so entzeucht Gott sich dem Feuer wiederum, £
^und läßet den Geist zappeln, bis er lernet £
vor seinen Feind stehen, und die Waffen £
der geistlichen Ritterschaft anziehen, und )
'in die Hand nchmen, welche ihm vorher )
verborgen gewesen in der Eigenheit, wo !)
chas blöde Gemüth lauter dume Kräfte zur)
Hand genomen, und mit Fasten seine Wie- )
i derpart zwingen können, auf natürliche |
| weise, und so lange der Streit in den sinn- £
i liehen Kräften des Gemüths stund; welches
A Waffen im sinnlichen Grund der Feind nun %
Aselbst gebrauchet, sich in der Finsterniß da-)
(Mit zu starcken, damit sich der Geist nicht)
(aus der Finsterniß durchs Angst-Feuer ins)
(Licht gebühren solle. Welche Kriegs-Listen)
(Gott eurem Geist anzeiget, daß euch das£
(Fasten verdächtig wird, nicht wißende, obs£
i. von Gott oder dem Satan getrieben wer-£