Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld (Erstes Bändchen)

kder daran ein Creutz hat, woraus der F 
^Glaube brenet, weil das Creutz sein bestes) 
^Holtz ist; dahero man mir den Handen in) 
<der Arbeit, mit dem Wlllen in Gott ste-) 
^het, wie Böhms und auch Pauli Praxis) 
)war, ein Ding thun als nicht thun. Ihr) 
werdet euch aber freilich mit dem Satan) 
'herum schlagen müßen, ehe er euch zum) 
^Temperament des Geistes im Glauben ) 
.wrrd kommen laßen, welcher das Hertz ) 
kreiniget und die Welt überwindet; und) 
^ihr müßet den Streit aber nicht aufgeben,) 
-wenn er euch schon ein Bein unterschlaget,) 
-wie ihr meldet. Ihr mäßet aber wie) 
anfangs angerühret worden, nicht von ) 
'außen wollen gepflastert u: gesalbet sein,2 
^den alten Menschen darunter zu starcken.) 
"Man giebt nur das Wort um des inwen-) 
»digen Menschen willen, daß er den alten) 
^ damit regieren soll, daß er nicht im eige-) 
^nen Willen laufe, sondern im Gehorsams 
Gunter Gott gehe, wle hart es Fleisch und) 
-Blut auch ankomt. Wir legen keinen) 
.-Küßen unter; es heißet: durch viel Creutz) 
und Trübsal muß man in Gottes Reich) 
eingehen. Werfet euer Anliegen auf den) 
HERRN, ER sorget für euch! Unser) 
Wandel ist im Himmel, darin ihr uns) 
L(allezeit finden werdet, davon euch unser) 
Mndencken im Geiste komt. ) 
HLinem Streiter Christi bedarf man die) 
geistliche Beschneidung nicht zu predi-) 
xgen, er enthalt sich alles Dinges, was ihn)
	        

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