Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld (Erstes Bändchen)

Mn. Lieber Freund, es hat allbereitsI 
(acht im Geiste geschlagen und ist kurtz feetj 
(neun, dämm würcket nun im Schweiß Z 
teures Angesichts (aus allen Kräften $ 
(Geistes-Seelen uud Leibes) Speise die^ 
(ins ewige Leben blechet; daran ihr Vor-^ 
(rath habet wenn es im Aeußern Nachts 
(werden möchte, da die Kräfte Gottes int# 
(Aeußern stillstehen, da der Mensch nichts 
Klebet vom Brod allein, sondern vom % 
(Verbo Domini dem rechten Himmelbrod.^ 
(Ihr könnet nun in eine Erndte im Geiste^ 
(kommen, deßen was ihr nicht gesaet. Z 
(Die Arbeit des Glaubens geschiehet aufZ 
(den Knien, da man das Korn schneidet,I 
(und wandelnde auf der Stube kan mau esH 
(samlen und binden, je nachdem sich Gott!- 
(in euch erzeiget. Das Knien aber ist dwZ 
(Seele des Gebets, dieses unterläßet nichts 
(unser gantze Wandel, beides wenn mii 
(wachen als wenn wir schlafen, ist ein lau-§ 
(teres Beten. Was euren äußern Men-H 
eschen anlanget, da thut ihr wohl, daß ihr) 
(nicht aus einem ins andere gehet, und I 
(neue Conditionen anzunehmen euch wei-I 
(gert. Stehet dem hrmlischen HausVa-^ 
(ter still, ob Er euch miethen will, und Z 
(wartet eures Thuns mit stillen Hertzen. 
(Was wieder euer Gemüth streitet, deßenr- 
(enthaltet euch, obwohl mit Diskretion^ 
(desGeistes, daß ihr nicht im eigenen Wil 
len fallet. Man ist den Dingen dieser^ 
(Welt unterworfen wieder seinen Willens
	        

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