Mn. Lieber Freund, es hat allbereitsI
(acht im Geiste geschlagen und ist kurtz feetj
(neun, dämm würcket nun im Schweiß Z
teures Angesichts (aus allen Kräften $
(Geistes-Seelen uud Leibes) Speise die^
(ins ewige Leben blechet; daran ihr Vor-^
(rath habet wenn es im Aeußern Nachts
(werden möchte, da die Kräfte Gottes int#
(Aeußern stillstehen, da der Mensch nichts
Klebet vom Brod allein, sondern vom %
(Verbo Domini dem rechten Himmelbrod.^
(Ihr könnet nun in eine Erndte im Geiste^
(kommen, deßen was ihr nicht gesaet. Z
(Die Arbeit des Glaubens geschiehet aufZ
(den Knien, da man das Korn schneidet,I
(und wandelnde auf der Stube kan mau esH
(samlen und binden, je nachdem sich Gott!-
(in euch erzeiget. Das Knien aber ist dwZ
(Seele des Gebets, dieses unterläßet nichts
(unser gantze Wandel, beides wenn mii
(wachen als wenn wir schlafen, ist ein lau-§
(teres Beten. Was euren äußern Men-H
eschen anlanget, da thut ihr wohl, daß ihr)
(nicht aus einem ins andere gehet, und I
(neue Conditionen anzunehmen euch wei-I
(gert. Stehet dem hrmlischen HausVa-^
(ter still, ob Er euch miethen will, und Z
(wartet eures Thuns mit stillen Hertzen.
(Was wieder euer Gemüth streitet, deßenr-
(enthaltet euch, obwohl mit Diskretion^
(desGeistes, daß ihr nicht im eigenen Wil
len fallet. Man ist den Dingen dieser^
(Welt unterworfen wieder seinen Willens