Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld (Erstes Bändchen)

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kein Kind Gottes sei, wir sehens und emp' 
^sindens im Glauben auch; (nicht im ver< 
Zweifelten Unglauben) das machet uns 
Demütig, und begeben uns des Kinder- 
Mechts damit, machen ihn zum Knecht 
(oder Tagelöhner des inwendigen Men- . 
(schen in Christo, Luc: 17, 5-10. damit? 
Wehet er auch im Glauben als ein Nichts,> 
(daraus Gott schaffet was Er will. Wir> 
^führen ihn auch selber in Gottes Gericht 
.-ein, (haben keinen Büttel nöthig) und' 
(wollen dem bösen Schalck nichts schencken,^ 
(und erwarten also der göttliche Smtentz,) 
)durch was Feuer er geyen soll. Wir) 
fürchten kern Feuer, sondern zünden es ) 
!in den Gebeten selber an, auf daß unsers 
Opfer damit verzehret werde, und unsers 
.Geist als ein lieblicher Geruch daraus in- 
(Gott aufgehe. Dieses heißet, sich unter< 
(Gottes Hand im Grund demütigen; wo- 
^mit der Saran seinen Sitz verlieret, und' 
(keine Anbrach mehr aufs Gemüth hat. 
(Die göttliche Kindschaft aber bleibet densi 
(inwendigen Menschen, welcher nicht voi( 
(Fleisch und Blut, sondern aus Gott ge- 
(bohren ist-ist tut Glauben ein Geist mit^ 
HGott, und kan sich selber zum Kinde 
^Gottes machen, Joh:i, 12. durch das * 
(Wort von Christo, welches der Glaube!? 
(annimt, und sich damit vermenget. Hebr:^ 
(4,2. Paulus nennets das Wort der Ver-» 
z föhimng, womit wir uns versöhnen laßen,',) 
. (und em Hertz zu Gott gewiniten. Wirß
	        

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