Full text: Parentale Brief-Extracten des hochseligen Herrn Joh. Wilh. Uberfeld (Erstes Bändchen)

LJes:64.) denn die Natur Gott nicht er-I 
^reichen ran, sie ist nur der Acker/ darausz 
Mer Geist wachsen muß. Im Glauben, 
(sind diese Tiefen gar wohl zu Verstehen . 
fund zu faßen; welche matt Ew Lieben itt> 
( Treuen und Liebe- nach der Lauterkeit des- 
K Geistes auswickeln wollen/ weil es verlan-r 
Rget worden ist- und auf einem Punckte ste-; 
Lhet- dä Gottes und der Natur Wille von^ 
^einander sollen unterschieden werden. 
Mlles aber ünvorgreiflich, bloß zu einer % 
} brLdÄttchen ManuduttioN im Geiste- weil 
MNs Gnade von Gott wlederfährett ist/ 
(und wir also aller Kinder Gottes Schuld 
ester dacktt sind; Ew Lieben belieben mit 
deck Gort zu Gott einzugehen- da sich die. 
.Sache beschriebener Maßen finden wird/> 
^und Zw Lieben nur das Licht aufm Wege?/ 
MMzMdet ist/ da wir in Gottes Lichts 
Was wahre Lichk- Jesum- selber sehen. 
(Zuck Beschluß wollen wir Ew Lieben noch 
Mine Thür im Geiste öfnen- worin sich er-Ä 
Migett soll- daß wenn Ew Lieben schwach, 
(werden- und deck eigenen Willen im Flei-^ 
?sche mdulgiren sollten wollen, um eine Ä 
D'ickifsiön anzuhalten- man pur das Ge-I 
müth zuschließen sollte müßen, (weil eine2 
^überaus scharfe Taufe des Willens darin?/ 
(ist, als mit dem Hr Geiste und Feuer) und?/ 
j*ftt die Natur gehen- den Weg -es Gut-^ 
(dunckens< Womit man aber die Jnwen- 
(dlgkeit des Geistes sollte auslöschen, wel-^ 
^" fürs Gemüth hart und schwer fallet 
-iä.-„KV-V—--v».
	        
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